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Freitag ohne ÖPNV: Auch bei der RNV wird gestreikt

Eine Stadtbahn der RNV (Symbolbild) | Foto: M. Schülke

Am kommenden Freitag, 24. März 2023, müssen sich die Fahrgäste der RNV auf einen Tag ohne öffentlichen Nahverkehr einstellen.

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Die Gewerkschaft ver.di hat die Beschäftigten der RNV zu einem ganztägigen Streik aufgerufen, um ihren Forderungen nach höheren Löhnen und besseren Arbeitsbedingungen Nachdruck zu verleihen.

Der Streik betrifft sowohl den Straßenbahn- und Stadtbahnverkehr als auch den Busverkehr und die „fips“-Shuttles der RNV in Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg. Auch die Mobilitätszentralen in diesen Städten bleiben am Freitag geschlossen. Die RNV bittet ihre Fahrgäste daher, auf alternative Verkehrsmittel auszuweichen oder von zu Hause aus zu arbeiten.

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Streik beginnt um 3 Uhr morgens

Der Streik soll am Freitag um 3 Uhr morgens beginnen und bis zum Betriebsschluss in der Nacht zum Samstag dauern. Ab Samstag soll der Bus- und Bahnverkehr wieder regulär laufen. Allerdings kann es am Samstag im Frühverkehr auf einigen Nachtlinien noch zu Einschränkungen kommen.

Die Ausfälle können weder in der digitalen Fahrplanauskunft noch auf den Aushängen an den Haltestellen angezeigt werden. Die RNV empfiehlt ihren Fahrgästen daher, sich vorab über alternative Verbindungen zu informieren oder die Webseite www.rnv-online.de zu besuchen.

Das fordert die Gewerkschaft

Die Gewerkschaft ver.di fordert in der laufenden Tarifrunde für die Kommunen und den Bund 10,5 Prozent mehr Einkommen, mindestens aber 500 Euro bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die dritte Verhandlungsrunde findet vom 27. bis 29. März 2023 statt. Die zweite Verhandlungsrunde am 22. und 23. Februar 2023 war ohne Ergebnis geblieben. In der Zwischenzeit haben die Gewerkschaften bundesweite Warnstreiks organisiert, die den öffentlichen Dienst betreffen, z.B. den ÖPNV, Kitas, Verwaltung und mehr.

Quellen: Pressemitteilung der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH, ver.di

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