Polizei ermittelt im Fall einer Vergewaltigung an einer 15-Jährigen

Zeugensuche: In der Nacht von Samstag auf Sonntag zeigte eine 15-Jährige eine Vergewaltigung zu ihrem Nachteil im Bereich des Zeppelinparks an. Update!

02.04.2019, 14:11 Uhr: Nach weiterer Befragung der 15-Jährigen, hat die Polizei die Täterbeschreibung ergänzt. Wir haben die Ergänzungen orangefarben in die ursprüngliche Meldung eingefügt.

Meldung des Polizeipräsidiums Mannheim:

In der Nacht von Samstag auf Sonntag zeigte eine 15-Jährige eine Vergewaltigung zu ihrem Nachteil im Bereich des Zeppelinparks an.

Nach ihren Angaben befand sich die Jugendliche gegen 20 Uhr nach einem Besuch bei einer Freundin auf dem Weg zur Straßenbahnhaltestelle. In der Zeppelinstraße wurde sie dabei von zwei bislang unbekannten Männern auf Zigaretten angesprochen. Als sie ihren Weg fortsetzen wollte, hielt einer der Männer sie fest und vergewaltigte sie. Der andere stand „Schmiere“. Als der Täter von der jungen Frau abließ, flüchteten beide Männer.

Die 15-Jährige suchte daraufhin ein Krankenhaus auf und erstattete dabei Anzeige. Die Ermittler des Fachdezernats für Sexualdelikte haben die Ermittlungen aufgenommen und suchen in diesem Zusammenhang nach Zeugen.

Die bislang unbekannten Männer können wie folgt beschrieben werden:

  1. Haupttäter: Männlich, 1,80 – 1,85 m groß, 18-20 Jahre alt, sehr schlank, schmales Gesicht, südländisches Erscheinungsbild, hellhäutig, bekleidet mit schwarzer Jogginghose, schwarze Kapuzenjacke, unter der Kapuze ein schwarzes Basecap mit weißem Aufdruck, Nasenpiercing (Stecker mit Glitzerstein im rechten Nasenflügel), sprach gutes Deutsch
  2. Männlich, 1,75 – 1,80 m groß, 18-20 Jahre alt, schlanke Statur, aber breiteres Gesicht, auffällig dicke Augenbrauen, südländisches Erscheinungsbild, hellhäutig, blaue Jeans, dunkle Strickjacke, darunter ein weißes T-Shirt, trug eine dunkle, blaue Basecap, sprach nicht so gut Deutsch.

Hinweisgeber werden gebeten, sich unter 0621 174-4444 an die Kriminalpolizei zu wenden.

Anm. d. Red.: Die Täterbeschreibung wurde ohne Veränderung von der Polizei übernommen. Es handelt sich dabei um Angaben, die das Mädchen gemacht hat. Das Polizeipräsidium Mannheim ist bekannt dafür, Angaben wie vermutete Nationalitäten, vermuteter Migrationshintergrund, Akzente, Dialekte, Hautfarben oder Phänotypen/Erscheinungsbilder sehr deutlich zu nennen, wenn Geschädigte oder Zeugen diese zu Protokoll geben. Bei einem Zeugenaufruf mit Personenbeschreibung macht es auch keinen Sinn für die Polizei, irgendwelche Informationen zurückzuhalten.

 

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