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Auch die SPD will den Bahnhof Neckarstadt-West erhalten

Schmutzig und heruntergekommen |Foto: HK
Schmutzig und heruntergekommen |Foto: HK

Pressemitteilung der SPD-Gemeinderatsfraktion:

Die Ankündigung von Deutscher Bahn und Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN), den Bahnhof in der Neckarstadt-West schließen zu wollen, hat bei der SPD für große Verwunderung gesorgt. In einem Antrag an den Gemeinderat fordert sie, die Schließung zu überdenken.

Die Stadträte Reinhold Götz und Thorsten Riehle, die sich um den Stadtteil kümmern, erklären: „Der Neubau der Landeserstaufnahmestelle (LEA) sowie die Nutzung des Ochsenpferchbunkers als Stadtarchiv erschließen neue Perspektiven: Deshalb fordern wir dringend dazu auf, die Schließung zu überdenken.“ Stadtrat Dr. Boris Weirauch, SPD-Sprecher für Verkehrspolitik, ergänzt: „Die weiteren Entwicklungen im Stadtteil müssen berücksichtigt und ein neues Konzept für den Fortbestand des Bahnhofs geprüft werden.“

Für Holger Keck, SPD-Sprecher im Bezirksbeirat, ist der derzeit schlechte Zustand kaum überraschend: „Der Bahnhof wurde seit Jahren vernachlässigt. Es ist nahezu ein positives Zeichen, dass trotzdem täglich über 100 Leute die Station nutzen. Denn für mich heißt das: Werten wir den Bahnhof auf, wird er auch wieder ein gern genutzter Haltepunkt im Stadtteil.“

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