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Uneinsichtiger Poser in der Neckarstadt

Aus dem Verkehr gezogene Poserfahrzeuge (Symbolbild) | Foto: Polizeipräsidium Mannheim
Aus dem Verkehr gezogene Poserfahrzeuge (Symbolbild) | Foto: Polizeipräsidium Mannheim

Bei einer Polizeikontrolle brüstete sich der 19-jährige Autofahrer auch noch damit, wie laut sein Wagen in der engen Bebauung sei.

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Meldung des Polizeipräsidiums Mannheim:

Ein uneinsichtiger Poser machte am Sonntagabend in der Neckarstadt unnötigen Lärm. Der 19-Jährige war einer Streife des Polizeireviers Neckarstadt kurz vor 18 Uhr in der Ludwig-Jolly-Straße aufgefallen, weil er mit seinem BMW-Cabrio neben einem Ford Focus stadtauswärts fuhr und dabei den Motor seines Autos immer wieder laut aufheulen ließ. Er wurde daraufhin kontrolliert. Auf sein Fehlverhalten angesprochen, zeigte er sich vollkommen uneinsichtig und erkannte den Ernst der Kontrolle nicht. Er entgegnete den Beamten, dass es noch mehr Spaß mache, so durch die Innenstadt zu fahren, da dort der Sound des Motors wegen der engen Bebauung besser zur Geltung käme.

Er muss nun mit einem Bußgeld wegen Verursachens unnötigen Lärms mit seinem Auto rechnen. Zudem wurde die Bußgeldstelle über das Verhalten des 19-Jährigen in Kenntnis gesetzt und prüft weitere Maßnahmen.

Ermittlungsgruppe „Poser“

Ab dem 27. März setzt die Verkehrspolizei Mannheim wieder eine Ermittlungsgruppe „Poser“ ein. Insgesamt kümmern sich sechs Verkehrspolizisten um diese Form der spezialisierten Verkehrsüberwachung. „Wir übernehmen dabei die Bearbeitung aller Poser-Sachverhalte. Nicht ein Revierbeamter wird dafür von seinem Schutzauftrag abgezogen“, beugt Polizeidirektor Dieter Schäfer Kritikern vor, die Prioritäten bei wichtigeren Aufgaben sehen. „Wir wollen noch enger mit den Bürgervertretern zusammenarbeiten und das Poser-Problem möglichst auf Dauer beseitigen“, so der Verkehrspolizeichef, „Wir werden uns dabei nicht nur auf die Mannheimer Innenstadt beschränken, sondern überall dort tätig werden, wo solche Verhaltensweisen zum Problem zu werden drohen.“

Über die Intensivmaßnahmen der Verkehrspolizei hinaus, sind auch alle Streifendienstbeamten für die Problematik sensibilisiert und werden im Rahmen des ganzheitlichen Verkehrsüberwachungsauftrags des Polizeipräsidiums Mannheim beim Erkennen von Verstößen einschreiten.

Auch die Gelben Karten werden wieder mit Warnanschreiben an solche Fahrzeughalter versandt, deren Fahrzeuge mindestens zweimal an unterschiedlichen Tagen beim „Posen“ aufgefallen sind.

Hinweise auf Belästigungen können weiterhin per E-Mail an mannheim.vd@polizei.bwl.de mitgeteilt werden.

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