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OB: Mit Ruhe und Achtsamkeit gegen die aktuelle Pandemiewelle

Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz ruft in seiner Osteransprache alle Mannheimer*innen zu einer zehntägigen Osterruhe gegen die Pandemie auf.

Offenlegung: Die Stadt Mannheim bewirbt diese Kampagne auch in Form einer bezahlten Werbeanzeige in unserem Medium. Die Veröffentlichung dieses auf einer Pressemitteilung basierenden Beitrags erfolgt unentgeltlich.

Zehn Tage Ruhe, möglichst keine und auf jeden Fall keine riskanten Kontakte und am Anfang und am Ende dieser Zeit sich selbst testen: Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz ist sicher: „Das kann dieses Jahr verändern“. Deshalb ruft er die Mannheimer*innen auf, die ruhige Osterzeit, in der Schulen und viele Kitas geschlossen sind und viele Menschen Urlaub haben, zu nutzen, um die Welle der Infektionen zu brechen.

Osterruhe freiwillig auf kommunaler Ebene statt bundesweit

„Lassen Sie uns gemeinsam etwas für Mannheim tun, zeigen, was wir gemeinsam erreichen können. Wenn viele mitmachen, können wir den Verlauf der Pandemie ändern“, appelliert der Oberbürgermeister in einer Videobotschaft vor Ostern.

Testen und dann möglichst zu Hause bleiben

Startpunkt der Aktion soll der Gründonnerstag sein. Von da an sollen möglichst viele Menschen zehn Tage lang sich wechselseitig noch besser schützen, zum Beispiel durch einen Selbsttest zu Hause oder über den Arbeitgeber oder einen kostenlosen Schnelltest bei Apotheken, niedergelassenen Ärzten oder Testzentren, bevor sie Verwandte oder Freunde besuchen.

Auf Corona-Symptome sollte sofort durch einen PCR-Test reagiert werden, natürlich auch auf einen positiven Schnelltest. Generell sollten Kontakte möglichst reduziert werden. Wenn ein Treffen sein muss, sollte zusätzlich vorher ein ein Selbsttest – oder wenn dies nicht möglich ist – ein Schnelltest in einem Testzentrum durchgeführt werden. In den bislang rund 20 Testzentren in Mannheim können pro Tag 10.000 Tests durchgeführt werden.

„Kaum jemand wird von Fremden infiziert“

„Machen Sie mit! Und denken Sie daran, das Virus verbreitet sich immer da, wo wir uns sicher fühlen. Kaum jemand wird von Fremden infiziert“, erläutert der OB. Ein hohes Maß an Achtsamkeit sei ausschlaggebend, da Mannheim seit fünf Wochen wieder einen durchgehenden Anstieg der Infektionen erlebe, was vor allem auf die neue britische Variante des Corona-Virus zurückzuführen sei. Ein Gespräch von nur drei bis fünf Minuten mit infizierten Freunden oder Bekannten, könne auch im Freien schon ausreichen, um infiziert zu werden. Medizinische Maske, Abstand und Lüften seien jetzt wichtiger denn je.

„Die Idee zu dieser Kampagne stammt übrigens aus der Bürgerschaft. Wir haben sie gerne aufgenommen, denn, wer mitmacht, kann aktiv etwas tun, wenn möglichst viele mitmachen, können wir etwas verändern“, betont der Oberbürgermeister.

Ansprache von Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz

Liebe Mannheimerinnen, liebe Mannheimer,

leider erleben wir zum zweiten Mal ein Osterfest unter den großen Einschränkungen der Pandemie.

Ostern ist zugleich aber auch das Fest der Hoffnung.

Wir alle können etwas tun, und einen Teil zu dieser Hoffnung beitragen: Ostern ist eine Zeit der Ruhe, eine Zeit, die wir nutzen können.

Worum geht es?

Wir erleben in Mannheim seit 5 Wochen wieder einen durchgehenden Anstieg der Infektionen. Ohne Frage hängt dies mit der neuen britischen Variante des Corona-Virus zusammen.

Einiges hat sich verändert und die Situation noch schwieriger gemacht: Kinder können zum Beispiel genauso betroffen sein.

Oder ein Gespräch von nur 3 bis 5 Minuten mit infizierten Freunden oder Bekannten, kann auch im Freien schon ausreichen, um infiziert zu werden. Maske, Abstand, Lüften sind jetzt noch wichtiger!

Es kommt noch mehr auf Achtsamkeit an.

Andererseits haben wir jetzt eine Chance uns wechselseitig noch besser zu schützen, z.B. durch einen Selbsttest zuhause oder über Ihren Arbeitgeber oder mit einem kostenlosen Schnelltest bei Apotheken, niedergelassenen Ärzten oder Testzentren, bevor wir zum Beispiel Verwandte oder Freunde besuchen.

Und wir haben eine Perspektive durch die Impfungen. Das zeigt die Tatsache, dass über 80jährige fast nicht mehr betroffen sind, Ansteckungen in Pflegeheimen kaum noch vorkommen.

Das ist aber noch nicht genug. Wir müssen etwas Zeit gewinnen, um viele andere gefährdete Gruppen und Menschen zu schützen, aber auch uns selbst vor eventuellen Langzeitfolgen zu bewahren.

Wie gewinnen wir Zeit ohne noch Monate im Lockdown zu verbringen?

Erstens: jetzt die Welle brechen.

Zweitens: danach mit Tests und Achtsamkeit wieder ein normaleres Leben führen, bis die Mehrzahl der Menschen geimpft und die Pandemie gestoppt ist.

Lassen Sie uns gemeinsam etwas für Mannheim tun, zeigen, was wir gemeinsam erreichen können. Wenn viele mitmachen, können wir den Anstieg brechen.

10 Tage können für diesen ersten Schritt genügen, damit wir die Welle brechen. Wir wollen die Zeit von Gründonnerstag bis zum Ende der Osterwoche nutzen. Die Schulen und viele Kitas sind geschlossen. Viele haben frei genommen. Das ist eine Chance.

Am Beginn möglichst sich selbst Testen, auf einen Positivtest sofort reagieren durch einen PCR-Test. Bei einem Negativtest, die nächsten Tage sorgsam beobachten, ob Erkältungszeichen, Kopfschmerzen, Verdauungsprobleme oder andere Krankheitszeichen auftauchen. Darauf sofort reagieren.

Für alle gilt: möglichst Kontakte reduzieren. Wenn ein Treffen sein muss, sich und andere schützen und zusätzlich vorher testen.

Am Ende der 10 Tage noch einmal testen. Wenn wir das schaffen. 10 Tage Ruhe und möglichst keine, und auf jeden Fall keine riskanten Kontakte, sowie am Anfang und am Ende testen: Das kann dieses Jahr verändern.

Machen Sie mit! Und denken Sie daran, das Virus verbreitet sich immer da, wo wir uns sicher fühlen. Kaum jemand wird von Fremden infiziert.

Ich wünsche Ihnen in dieser schwierigen Zeit trotz allem ein schönes Osterfest. Passen Sie auf sich auf! Und lassen Sie uns diese Zeit gemeinsam nutzen. Für uns und unsere Stadt.

Hier kann man sich testen lassen

Eine Liste der nächsten Testzentren gibt es hier.

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Hier finden Sie die Schnelltestzentren in einer Kartenansicht | Quelle: Stadt Mannheim

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Mannheim

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