Die Stadt Mannheim teilt mit, dass der Mann lebt. Weitere Informationen werden aus Gründen des Datenschutzes nicht veröffentlicht.
Der Mannheimer Morgen berichtete am vergangenen Donnerstag über Gerüchte, ein wohnungsloser Mann aus der Neckarstadt-Ost sei gestorben. Auf Anfrage der Lokalzeitung teilte die Stadt mit, dass der Mann lebt. Weitere Informationen wurden mit Verweis auf den Sozialdatenschutz nicht gegeben.
Gerüchte und Nachfragen im Stadtteil
In der Langen Rötterstraße, wo der Mann regelmäßig im öffentlichen Raum gesehen wurde, wurden zuletzt Kerzen und Blumen aufgestellt. Wer sie dort platziert hat und aus welchem Anlass, ist nicht bekannt.
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Auch unsere Redaktion wurde in den vergangenen Tagen mehrfach nach dem Verbleib des Mannes gefragt. Das Neckarstadtblog hatte zunächst bewusst auf eine Berichterstattung verzichtet, da wir den Schutz der Persönlichkeit höher bewerteten als das Interesse der Öffentlichkeit. Nachdem der Mannheimer Morgen das Thema aufgegriffen und damit eine über den Stadtteil hinausgehende öffentliche Aufmerksamkeit erzeugt hat, dokumentieren wir hier mit der gebotenen Zurückhaltung den bekannten Sachstand. Auch weil viele Menschen keinen Zugang zur Berichterstattung der Tageszeitung haben und die Gerüchte im Stadtteil bis heute weiter kursieren.
Schutz der Persönlichkeit hat Vorrang
Fälle wie dieser erfordern eine sorgfältige Abwägung. Der Pressekodex verpflichtet Redaktionen dazu, die Menschenwürde und das Persönlichkeitsrecht besonders schutzbedürftiger Personen zu achten. Bei Menschen in prekären Lebenslagen bedeutet das, nur dann zu berichten, wenn ein öffentliches Interesse klar erkennbar und eine Identifizierbarkeit ausgeschlossen ist. Auch zurückhaltend formulierte Berichte können unbeabsichtigt zur Stigmatisierung beitragen oder die Privatsphäre verletzen. Die Entscheidung der Stadt, keine weiteren Angaben zu machen, dient dem Schutz der betroffenen Person.
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Die Stadt Mannheim teilt mit, dass der Mann lebt. Weitere Informationen werden aus Gründen des Datenschutzes nicht veröffentlicht.
Der Mannheimer Morgen berichtete am vergangenen Donnerstag über Gerüchte, ein wohnungsloser Mann aus der Neckarstadt-Ost sei gestorben. Auf Anfrage der Lokalzeitung teilte die Stadt mit, dass der Mann lebt. Weitere Informationen wurden mit Verweis auf den Sozialdatenschutz nicht gegeben.
Gerüchte und Nachfragen im Stadtteil
In der Langen Rötterstraße, wo der Mann regelmäßig im öffentlichen Raum gesehen wurde, wurden zuletzt Kerzen und Blumen aufgestellt. Wer sie dort platziert hat und aus welchem Anlass, ist nicht bekannt.
Auch unsere Redaktion wurde in den vergangenen Tagen mehrfach nach dem Verbleib des Mannes gefragt. Das Neckarstadtblog hatte zunächst bewusst auf eine Berichterstattung verzichtet, da wir den Schutz der Persönlichkeit höher bewerteten als das Interesse der Öffentlichkeit. Nachdem der Mannheimer Morgen das Thema aufgegriffen und damit eine über den Stadtteil hinausgehende öffentliche Aufmerksamkeit erzeugt hat, dokumentieren wir hier mit der gebotenen Zurückhaltung den bekannten Sachstand. Auch weil viele Menschen keinen Zugang zur Berichterstattung der Tageszeitung haben und die Gerüchte im Stadtteil bis heute weiter kursieren.
Schutz der Persönlichkeit hat Vorrang
Fälle wie dieser erfordern eine sorgfältige Abwägung. Der Pressekodex verpflichtet Redaktionen dazu, die Menschenwürde und das Persönlichkeitsrecht besonders schutzbedürftiger Personen zu achten. Bei Menschen in prekären Lebenslagen bedeutet das, nur dann zu berichten, wenn ein öffentliches Interesse klar erkennbar und eine Identifizierbarkeit ausgeschlossen ist. Auch zurückhaltend formulierte Berichte können unbeabsichtigt zur Stigmatisierung beitragen oder die Privatsphäre verletzen. Die Entscheidung der Stadt, keine weiteren Angaben zu machen, dient dem Schutz der betroffenen Person.
Quelle: Mannheimer Morgen
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