Der Wegweiser zeigt schon den neuen Namen des Saals im Haus der AWO in der Murgstraße | Foto: M. Schülke
Der bisherige AWO-Saal in der Murgstraße 3 wird am 17. Dezember in Karla-Spagerer-Saal umbenannt und erinnert künftig an ihr Lebenswerk.
Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Mannheim würdigt das Lebenswerk von Karla Spagerer: Der zentrale Veranstaltungsraum in der Murgstraße 3 trägt ab sofort ihren Namen. Mit der Umbenennung in „Karla-Spagerer-Saal“ ehrt der Verband das jahrzehntelange Engagement der Verstorbenen für soziale Gerechtigkeit, demokratische Bildung und Solidarität.
Die Initiative zur Umbenennung ging von der AG 60plus der SPD Mannheim aus, deren langjähriges Mitglied Spagerer war. Die Gruppe trifft sich regelmäßig im Saal der AWO. Der Verband unterstützt das Vorhaben ausdrücklich und versteht die Umbenennung als sichtbares Zeichen aktiver Erinnerungskultur.
Engagierte Zeitzeugin aus der Neckarstadt
Karla Spagerer wurde 1929 in Mannheim geboren und wuchs im Stadtteil Waldhof in einer politisch engagierten Familie auf. Ihre Großmutter Babette Ries wurde 1936 verurteilt, weil sie Familien verfolgter Widerstandskämpfer unterstützte. Spagerer selbst trat bis ins hohe Alter als Zeitzeugin der NS-Verfolgung auf und berichtete an Schulen und bei öffentlichen Veranstaltungen über Unrecht und Widerstand. Für ihr Engagement erhielt sie 2022 das Bundesverdienstkreuz am Bande.
Gemeinsam mit ihrem Ehemann Walter Spagerer – SPD-Kommunalpolitiker und Gewerkschafter – prägte sie über Jahrzehnte das gesellschaftliche Leben Mannheims. Karla Spagerer war Ehrenmitglied der AWO Mannheim und langjährig in deren Gremien aktiv. Sie galt als Stimme für soziale Teilhabe, politische Wachsamkeit und Chancengleichheit.
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Werte sichtbar machen
Die AWO hebt hervor, dass die Namensgebung drei Anliegen verfolgt: Sie soll das demokratische Lebenswerk Spagerers sichtbar machen, die Verbundenheit des Verbandes mit seinen Grundwerten öffentlich betonen und einen Beitrag zur lebendigen Erinnerungskultur in Mannheim leisten. Der neue Name soll künftig über den Verband hinaus wirken. Der Raum bleibt ein Ort für Begegnung, Bildung und Gedenken.
Feierliche Enthüllung am 17. Dezember
Die offizielle Umbenennung findet am Mittwoch, 17. Dezember 2025, um 15 Uhr statt. Neben Grußworten der SPD-Seniorenvertretung und der AWO Mannheim wird im Rahmen der Veranstaltung auch ein Porträt von Karla Spagerer im Saal enthüllt.
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Der bisherige AWO-Saal in der Murgstraße 3 wird am 17. Dezember in Karla-Spagerer-Saal umbenannt und erinnert künftig an ihr Lebenswerk.
Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Mannheim würdigt das Lebenswerk von Karla Spagerer: Der zentrale Veranstaltungsraum in der Murgstraße 3 trägt ab sofort ihren Namen. Mit der Umbenennung in „Karla-Spagerer-Saal“ ehrt der Verband das jahrzehntelange Engagement der Verstorbenen für soziale Gerechtigkeit, demokratische Bildung und Solidarität.
Die Initiative zur Umbenennung ging von der AG 60plus der SPD Mannheim aus, deren langjähriges Mitglied Spagerer war. Die Gruppe trifft sich regelmäßig im Saal der AWO. Der Verband unterstützt das Vorhaben ausdrücklich und versteht die Umbenennung als sichtbares Zeichen aktiver Erinnerungskultur.
Engagierte Zeitzeugin aus der Neckarstadt
Karla Spagerer wurde 1929 in Mannheim geboren und wuchs im Stadtteil Waldhof in einer politisch engagierten Familie auf. Ihre Großmutter Babette Ries wurde 1936 verurteilt, weil sie Familien verfolgter Widerstandskämpfer unterstützte. Spagerer selbst trat bis ins hohe Alter als Zeitzeugin der NS-Verfolgung auf und berichtete an Schulen und bei öffentlichen Veranstaltungen über Unrecht und Widerstand. Für ihr Engagement erhielt sie 2022 das Bundesverdienstkreuz am Bande.
Gemeinsam mit ihrem Ehemann Walter Spagerer – SPD-Kommunalpolitiker und Gewerkschafter – prägte sie über Jahrzehnte das gesellschaftliche Leben Mannheims. Karla Spagerer war Ehrenmitglied der AWO Mannheim und langjährig in deren Gremien aktiv. Sie galt als Stimme für soziale Teilhabe, politische Wachsamkeit und Chancengleichheit.
Werte sichtbar machen
Die AWO hebt hervor, dass die Namensgebung drei Anliegen verfolgt: Sie soll das demokratische Lebenswerk Spagerers sichtbar machen, die Verbundenheit des Verbandes mit seinen Grundwerten öffentlich betonen und einen Beitrag zur lebendigen Erinnerungskultur in Mannheim leisten. Der neue Name soll künftig über den Verband hinaus wirken. Der Raum bleibt ein Ort für Begegnung, Bildung und Gedenken.
Feierliche Enthüllung am 17. Dezember
Die offizielle Umbenennung findet am Mittwoch, 17. Dezember 2025, um 15 Uhr statt. Neben Grußworten der SPD-Seniorenvertretung und der AWO Mannheim wird im Rahmen der Veranstaltung auch ein Porträt von Karla Spagerer im Saal enthüllt.
Mittwoch, 17. Dezember 2025, 15 Uhr
AWO Mannheim, Murgstraße 3, 68167 Mannheim
Quelle: Pressemitteilung der AWO Mannheim
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