In der Neckarstadt und weiteren Stadtteilen werden erkrankte Stadttauben gemeldet. Die Stadt bestätigt Hinweise, Ursachen sind noch unklar.
In sozialen Netzwerken wird seit mehreren Tagen über eine auffällige Häufung schwer erkrankter Stadttauben in Mannheim berichtet. Beschrieben werden Tiere mit deutlichen neurologischen Auffälligkeiten. Dazu zählen Koordinationsstörungen, verdrehte Köpfe, Kreisbewegungen, Krampfanfälle sowie Orientierungs- und Gleichgewichtslosigkeit. Teilweise seien die Tauben apathisch, nicht mehr flugfähig oder nicht in der Lage zu stehen.
Besonders häufig werden entsprechende Funde aus der Neckarstadt, der Innenstadt, vom Marktplatz, dem Paradeplatz sowie aus der Oststadt gemeldet. In den Beiträgen ist von rund 40 betroffenen Tieren innerhalb einer Woche die Rede. Ein Teil der Tauben musste aufgrund ihres schlechten Zustands eingeschläfert werden. Andere Tiere wurden in Tierheimen oder spezialisierten Auffangstationen untergebracht.
Stadt erhielt Hinweise am 20. Januar
Auf Anfrage teilt die Stadt Mannheim mit, dass die Verwaltung am 20. Januar von der Berufstierrettung Rhein-Neckar darüber informiert wurde, dass Transportaufträge zu Tauben mit Symptomen des zentralen Nervensystems vorliegen. Eine Aussage zur genauen Anzahl der betroffenen Tiere oder zu konkreten Örtlichkeiten könne derzeit noch nicht gemacht werden. Der Sachverhalt müsse zunächst aufgearbeitet werden.
Keine gesicherten Erkenntnisse zu Ursachen
Zu den möglichen Ursachen der Erkrankungen äußert sich die Stadt zurückhaltend. Aussagen zu Auslösern oder zu Risiken für den Menschen seien erst möglich, wenn der Sachverhalt umfassend geklärt sei. Dafür seien genaue Befunde erforderlich, die der Verwaltung aktuell noch nicht vorlägen.
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Aufrufe in sozialen Netzwerken
In den sozialen Netzwerken werden Bürger*innen dazu aufgerufen, kranke oder offensichtlich hilflose Tauben nicht zu ignorieren. Empfohlen wird, Tiere vorsichtig zu sichern, direkten Kontakt möglichst zu vermeiden und grundlegende Hygienemaßnahmen einzuhalten. Nach Angaben der Verfasser*innen dient dies der allgemeinen Vorsicht und stelle keinen Hinweis auf eine akute Gefahr für Menschen dar.
Meldungen an die städtische Leitstelle
Die Stadt Mannheim verweist auf die Leitstelle des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung. Verletzte Tiere können dort gemeldet werden, montags bis freitags von 7 bis 24 Uhr sowie samstags von 10 bis 24 Uhr unter der Telefonnummer 0621 293 2933. Nach Eingang einer Meldung kümmere sich die Stadt um das weitere Vorgehen.
Wann mit ersten gesicherten Erkenntnissen zur Ursache der Erkrankungen zu rechnen ist, bleibt offen.
Quellen: Social-Media-Beiträge, Auskunft der Stadt Mannheim
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In der Neckarstadt und weiteren Stadtteilen werden erkrankte Stadttauben gemeldet. Die Stadt bestätigt Hinweise, Ursachen sind noch unklar.
In sozialen Netzwerken wird seit mehreren Tagen über eine auffällige Häufung schwer erkrankter Stadttauben in Mannheim berichtet. Beschrieben werden Tiere mit deutlichen neurologischen Auffälligkeiten. Dazu zählen Koordinationsstörungen, verdrehte Köpfe, Kreisbewegungen, Krampfanfälle sowie Orientierungs- und Gleichgewichtslosigkeit. Teilweise seien die Tauben apathisch, nicht mehr flugfähig oder nicht in der Lage zu stehen.
Besonders häufig werden entsprechende Funde aus der Neckarstadt, der Innenstadt, vom Marktplatz, dem Paradeplatz sowie aus der Oststadt gemeldet. In den Beiträgen ist von rund 40 betroffenen Tieren innerhalb einer Woche die Rede. Ein Teil der Tauben musste aufgrund ihres schlechten Zustands eingeschläfert werden. Andere Tiere wurden in Tierheimen oder spezialisierten Auffangstationen untergebracht.
Stadt erhielt Hinweise am 20. Januar
Auf Anfrage teilt die Stadt Mannheim mit, dass die Verwaltung am 20. Januar von der Berufstierrettung Rhein-Neckar darüber informiert wurde, dass Transportaufträge zu Tauben mit Symptomen des zentralen Nervensystems vorliegen. Eine Aussage zur genauen Anzahl der betroffenen Tiere oder zu konkreten Örtlichkeiten könne derzeit noch nicht gemacht werden. Der Sachverhalt müsse zunächst aufgearbeitet werden.
Keine gesicherten Erkenntnisse zu Ursachen
Zu den möglichen Ursachen der Erkrankungen äußert sich die Stadt zurückhaltend. Aussagen zu Auslösern oder zu Risiken für den Menschen seien erst möglich, wenn der Sachverhalt umfassend geklärt sei. Dafür seien genaue Befunde erforderlich, die der Verwaltung aktuell noch nicht vorlägen.
Aufrufe in sozialen Netzwerken
In den sozialen Netzwerken werden Bürger*innen dazu aufgerufen, kranke oder offensichtlich hilflose Tauben nicht zu ignorieren. Empfohlen wird, Tiere vorsichtig zu sichern, direkten Kontakt möglichst zu vermeiden und grundlegende Hygienemaßnahmen einzuhalten. Nach Angaben der Verfasser*innen dient dies der allgemeinen Vorsicht und stelle keinen Hinweis auf eine akute Gefahr für Menschen dar.
Meldungen an die städtische Leitstelle
Die Stadt Mannheim verweist auf die Leitstelle des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung. Verletzte Tiere können dort gemeldet werden, montags bis freitags von 7 bis 24 Uhr sowie samstags von 10 bis 24 Uhr unter der Telefonnummer 0621 293 2933. Nach Eingang einer Meldung kümmere sich die Stadt um das weitere Vorgehen.
Wann mit ersten gesicherten Erkenntnissen zur Ursache der Erkrankungen zu rechnen ist, bleibt offen.
Quellen: Social-Media-Beiträge, Auskunft der Stadt Mannheim
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