Auf der Lichtmeile ist viel los im Quartier (Archivbild 2017) | Foto: Denise Dey
Vom 16. bis 18. Oktober bringt die Lichtmeile Kunst, Musik und Literatur in die Neckarstadt-West. Auch Kinder bekommen ein eigenes Programm.
Drei Tage lang öffnen Ateliers, Cafés und andere Orte in der Neckarstadt-West ihre Türen. Die Lichtmeile findet von Freitag, 16. Oktober, bis Sonntag, 18. Oktober, statt. In diesem Jahr feiert das Kulturfest seinen 22. Geburtstag. Das Programm verteilt sich wieder auf mehrere Rubriken und zahlreiche Orte im Stadtteil.
Den Auftakt machen am Freitagabend die „Neckarstädter Nächte“. Am Samstag folgt der „Tag der offenen Ateliers“. Am Sonntag beginnt ab 13 Uhr die „Kultur für Kinder“. Ab 16 Uhr kommen Lesungen und Hörspiele bei „Literatur an ungewöhnlichen Orten“ hinzu.
Neckarstädter Nächte am Freitag
Die „Neckarstädter Nächte“ beginnen am Freitag um 18 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche. Dort eröffnen das Quartiermanagement Neckarstadt-West und Vertreter*innen der Stadt Mannheim das Kulturwochenende. Danach verteilt sich das Programm auf zahlreiche Orte im Stadtteil.
Im Fröhlichladen in der Fröhlichstraße beschäftigt sich die Ausstellung „360Grad im Quadrat“ mit KI-gestützter Überwachung im öffentlichen Raum. Sie thematisiert dabei auch die Grenze zwischen Sicherheit und Kontrolle. Die Ausstellung läuft ebenfalls am Samstag und Sonntag.
Weitere Musik gibt es unter anderem im Luther Café, in der Neckar-Apotheke und im Vigo 36. Dort spielt Captain’s Rockshow ab 20 Uhr Rocksongs aus mehreren Jahrzehnten. Der Bermuda Looper Club lädt sein Publikum dagegen zum gemeinsamen Musikmachen ein.
Kunst gibt es bereits am Freitag ebenfalls. Im Atelier Weimer & Weber an der Neckarpromenade sind Malerei, Objekte und weitere Arbeiten zu sehen. WundAschä zeigt dort handgemachte Unikate. Auch eine Lichtinstallation verteilt sich über den Stadtteil. Bei „circuum“ wandert über einen QR-Code ein Licht von Handy zu Handy.
Offene Ateliers am Samstag
Der „Tag der offenen Ateliers“ beginnt am Samstag um 18 Uhr. Kunstschaffende zeigen ihre Arbeiten in Ateliers, Projekträumen und anderen Einrichtungen.
Im Bürgerhaus Neckarstadt-West treffen dabei drei unterschiedliche Positionen aufeinander. Lisa Obermeyer zeigt Kunsthandwerk mit Kreaturen, Lampen und Acryl-Arbeiten. Julian Hauser arbeitet unter anderem mit Papier, Leinwand, Holz, Markern, Sprühdose und Acryl. Michael Barrois zeigt Fotografien von Graffiti, die inzwischen verschwunden sind.
Das Atelier Libre in der Waldhofstraße zeigt Arbeiten aus den dort regelmäßig stattfindenden Aktzeichen-Treffen. Zu sehen sind unter anderem Kohlezeichnungen, Tusche, Aquarelle und Skizzenbücher. Tine Doran und Ilia Stepanov zeichnen während des Abends kurze Porträts.
Im Wild West in der Alphornstraße zeigt Ovis Perdita unter dem Titel „Anrufung“ biblische Szenen und Heiligenikonen. Laut Programm verarbeitet die Künstlerin darin ihre autoritär geprägte katholische Erziehung. Die dort gesammelten Spenden sollen an das Mannheimer Frauenhaus gehen.
Die Fotoausstellung „Brücken aus Beton“ bringt Jugendliche und Senior*innen zusammen. Die Beteiligten waren 2026 in Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen gemeinsam unterwegs. Dabei entstanden analoge Fotografien in generationsübergreifenden Tandems. „circuum“ ist auch am Samstag im Stadtteil zu finden.
Kultur für Kinder am Sonntag
„Kultur für Kinder“ beginnt am Sonntag ab 13 Uhr mit Angeboten für Kinder und Familien. Im Kaisergarten startet um 14 Uhr der „Rock the Block Kids Jam“. Kinder und Jugendliche tanzen dort Freestyle. Die Anmeldung beginnt bereits um 13 Uhr. Eine Jury wählt acht Tänzer*innen für die anschließenden Duelle aus.
Im anderen SchulZimmer in der Waldhofstraße können Kinder ab sechs Jahren mit Naturholz arbeiten. Unter Anleitung von Dževada Christ lernen sie dabei den Umgang mit Messern, Raspeln und Bogensägen. Die selbst gebauten Spielzeuge dürfen sie anschließend mitnehmen.
Das Marchivum lädt zu einem Familientag ein. Dort gibt es eine Rallye durch die stadtgeschichtliche Ausstellung und Bastelangebote. Auch eine virtuelle Fahrt durch Mannheim im 19. Jahrhundert gehört zum Programm. Eine Anmeldung ist laut Veranstaltungsprogramm nicht nötig.
Im Alphörnchen beginnen ab 13 Uhr alle 45 Minuten neue Bilderbuchgeschichten. Eltern und Großeltern lesen vor, während die Bilder an eine Wand projiziert werden. Im Wandel.Rost gibt es Kaffee, veganen Kuchen und von 13 bis 15 Uhr Kinderschminken.
Literatur an ungewöhnlichen Orten
„Literatur an ungewöhnlichen Orten“ beginnt am Sonntag ab 16 Uhr mit Lesungen und weiteren Literaturveranstaltungen. In der Diakoniekirche Luther steht „Shared Reading“ auf dem Programm. Gemeinsam werden Geschichten und Gedichte gelesen und besprochen. Vorkenntnisse oder eine Vorbereitung sind laut Programm nicht nötig.
Im Wandel.Rost präsentiert Klaus Tschirner seine musikalische Lesung „Es sitzt ein Floh im Nirgendwo“. Die Texte verbindet er mit Piano und Fußschlagzeug. Im Café Bunya trägt Poetry-Slammer und Podcaster Justus Freisewinkel humorvolle Geschichten, pointierte Texte und Lyrik vor. Beide Angebote beginnen jeweils um 16 Uhr und nochmals um 16:45 Uhr.
Im Einraumhaus stellt Ingrid Reidel „Frau Sonnenschein“ vor. Die Ehefrau eines Bestatters bietet in dem schwarzhumorigen Programm einen besonderen „Erlösungsservice“ an. Auch hier gibt es zwei Lesungen um 16 Uhr und 16:45 Uhr.
Ab 17:30 Uhr laufen im Alten Volksbad ein Hörspielabend und Lesungen mit fantastischer Literatur. Das Mannheimer HS-Hörspielstudio präsentiert Produktionen von Anette Butzmann. Darunter ist das preisgekrönte Hörspiel „Eine kurze Geschichte über den Krieg“. Um 17:30 Uhr liest Kai Focke aus „Das kleine Fantastik-Panoptikum“. Um 18:15 Uhr folgt Friedhelm Schneidewind mit „Carmillas Geschichte“.
Freitag, 16. Oktober 2026, bis Sonntag, 18. Oktober 2026 Verschiedene Orte in der Neckarstadt-West
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Vom 16. bis 18. Oktober bringt die Lichtmeile Kunst, Musik und Literatur in die Neckarstadt-West. Auch Kinder bekommen ein eigenes Programm.
Drei Tage lang öffnen Ateliers, Cafés und andere Orte in der Neckarstadt-West ihre Türen. Die Lichtmeile findet von Freitag, 16. Oktober, bis Sonntag, 18. Oktober, statt. In diesem Jahr feiert das Kulturfest seinen 22. Geburtstag. Das Programm verteilt sich wieder auf mehrere Rubriken und zahlreiche Orte im Stadtteil.
Den Auftakt machen am Freitagabend die „Neckarstädter Nächte“. Am Samstag folgt der „Tag der offenen Ateliers“. Am Sonntag beginnt ab 13 Uhr die „Kultur für Kinder“. Ab 16 Uhr kommen Lesungen und Hörspiele bei „Literatur an ungewöhnlichen Orten“ hinzu.
Neckarstädter Nächte am Freitag
Die „Neckarstädter Nächte“ beginnen am Freitag um 18 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche. Dort eröffnen das Quartiermanagement Neckarstadt-West und Vertreter*innen der Stadt Mannheim das Kulturwochenende. Danach verteilt sich das Programm auf zahlreiche Orte im Stadtteil.
Im Fröhlichladen in der Fröhlichstraße beschäftigt sich die Ausstellung „360Grad im Quadrat“ mit KI-gestützter Überwachung im öffentlichen Raum. Sie thematisiert dabei auch die Grenze zwischen Sicherheit und Kontrolle. Die Ausstellung läuft ebenfalls am Samstag und Sonntag.
Musik gibt es unter anderem im Theater Oliv. Dort treten um 20 Uhr Manuela Zaiser und Alex Beck als Singer-Songwriter-Duo ALMA auf. Im Café Neunziger stehen Hip-Hop und RnB der 1990er- und 2000er-Jahre auf dem Programm. Auch Livemusik und Freestyle-Rap sind angekündigt.
Weitere Musik gibt es unter anderem im Luther Café, in der Neckar-Apotheke und im Vigo 36. Dort spielt Captain’s Rockshow ab 20 Uhr Rocksongs aus mehreren Jahrzehnten. Der Bermuda Looper Club lädt sein Publikum dagegen zum gemeinsamen Musikmachen ein.
Kunst gibt es bereits am Freitag ebenfalls. Im Atelier Weimer & Weber an der Neckarpromenade sind Malerei, Objekte und weitere Arbeiten zu sehen. WundAschä zeigt dort handgemachte Unikate. Auch eine Lichtinstallation verteilt sich über den Stadtteil. Bei „circuum“ wandert über einen QR-Code ein Licht von Handy zu Handy.
Offene Ateliers am Samstag
Der „Tag der offenen Ateliers“ beginnt am Samstag um 18 Uhr. Kunstschaffende zeigen ihre Arbeiten in Ateliers, Projekträumen und anderen Einrichtungen.
Im Bürgerhaus Neckarstadt-West treffen dabei drei unterschiedliche Positionen aufeinander. Lisa Obermeyer zeigt Kunsthandwerk mit Kreaturen, Lampen und Acryl-Arbeiten. Julian Hauser arbeitet unter anderem mit Papier, Leinwand, Holz, Markern, Sprühdose und Acryl. Michael Barrois zeigt Fotografien von Graffiti, die inzwischen verschwunden sind.
Das Atelier Libre in der Waldhofstraße zeigt Arbeiten aus den dort regelmäßig stattfindenden Aktzeichen-Treffen. Zu sehen sind unter anderem Kohlezeichnungen, Tusche, Aquarelle und Skizzenbücher. Tine Doran und Ilia Stepanov zeichnen während des Abends kurze Porträts.
Im Wild West in der Alphornstraße zeigt Ovis Perdita unter dem Titel „Anrufung“ biblische Szenen und Heiligenikonen. Laut Programm verarbeitet die Künstlerin darin ihre autoritär geprägte katholische Erziehung. Die dort gesammelten Spenden sollen an das Mannheimer Frauenhaus gehen.
Die Fotoausstellung „Brücken aus Beton“ bringt Jugendliche und Senior*innen zusammen. Die Beteiligten waren 2026 in Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen gemeinsam unterwegs. Dabei entstanden analoge Fotografien in generationsübergreifenden Tandems. „circuum“ ist auch am Samstag im Stadtteil zu finden.
Kultur für Kinder am Sonntag
„Kultur für Kinder“ beginnt am Sonntag ab 13 Uhr mit Angeboten für Kinder und Familien. Im Kaisergarten startet um 14 Uhr der „Rock the Block Kids Jam“. Kinder und Jugendliche tanzen dort Freestyle. Die Anmeldung beginnt bereits um 13 Uhr. Eine Jury wählt acht Tänzer*innen für die anschließenden Duelle aus.
Im anderen SchulZimmer in der Waldhofstraße können Kinder ab sechs Jahren mit Naturholz arbeiten. Unter Anleitung von Dževada Christ lernen sie dabei den Umgang mit Messern, Raspeln und Bogensägen. Die selbst gebauten Spielzeuge dürfen sie anschließend mitnehmen.
In der Diakoniekirche Luther beginnt um 15 Uhr das Kindermärchen-Konzert „Der verschwundene Zauberstab“. Judith Natho spricht die Geschichte, Beate Rux-Voss spielt Orgel.
Das Marchivum lädt zu einem Familientag ein. Dort gibt es eine Rallye durch die stadtgeschichtliche Ausstellung und Bastelangebote. Auch eine virtuelle Fahrt durch Mannheim im 19. Jahrhundert gehört zum Programm. Eine Anmeldung ist laut Veranstaltungsprogramm nicht nötig.
Im Alphörnchen beginnen ab 13 Uhr alle 45 Minuten neue Bilderbuchgeschichten. Eltern und Großeltern lesen vor, während die Bilder an eine Wand projiziert werden. Im Wandel.Rost gibt es Kaffee, veganen Kuchen und von 13 bis 15 Uhr Kinderschminken.
Literatur an ungewöhnlichen Orten
„Literatur an ungewöhnlichen Orten“ beginnt am Sonntag ab 16 Uhr mit Lesungen und weiteren Literaturveranstaltungen. In der Diakoniekirche Luther steht „Shared Reading“ auf dem Programm. Gemeinsam werden Geschichten und Gedichte gelesen und besprochen. Vorkenntnisse oder eine Vorbereitung sind laut Programm nicht nötig.
Im Wandel.Rost präsentiert Klaus Tschirner seine musikalische Lesung „Es sitzt ein Floh im Nirgendwo“. Die Texte verbindet er mit Piano und Fußschlagzeug. Im Café Bunya trägt Poetry-Slammer und Podcaster Justus Freisewinkel humorvolle Geschichten, pointierte Texte und Lyrik vor. Beide Angebote beginnen jeweils um 16 Uhr und nochmals um 16:45 Uhr.
Im Einraumhaus stellt Ingrid Reidel „Frau Sonnenschein“ vor. Die Ehefrau eines Bestatters bietet in dem schwarzhumorigen Programm einen besonderen „Erlösungsservice“ an. Auch hier gibt es zwei Lesungen um 16 Uhr und 16:45 Uhr.
Ab 17:30 Uhr laufen im Alten Volksbad ein Hörspielabend und Lesungen mit fantastischer Literatur. Das Mannheimer HS-Hörspielstudio präsentiert Produktionen von Anette Butzmann. Darunter ist das preisgekrönte Hörspiel „Eine kurze Geschichte über den Krieg“. Um 17:30 Uhr liest Kai Focke aus „Das kleine Fantastik-Panoptikum“. Um 18:15 Uhr folgt Friedhelm Schneidewind mit „Carmillas Geschichte“.
Freitag, 16. Oktober 2026, bis Sonntag, 18. Oktober 2026
Verschiedene Orte in der Neckarstadt-West
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