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Bewährungsstrafe für Bauchschuss mit Schrotflinte

In der Waldhofstraße ereignete sich der Vorfall, zu dem auch das SEK anrückte (Archivbild) | Foto: Lesereinsendung (BK)
In der Waldhofstraße ereignete sich der Vorfall, zu dem auch das SEK anrückte (Archivbild) | Foto: Lesereinsendung (BK)

Zwei Jahre Bewährung für 42-Jährigen, der seine Freundin letzten November mit dem Schuss einer Schrottflinte lebensgefährlich verletzt hatte.

Wie der Mannheimer Morgen berichtete, wurde der 42-Jährige am Montag, 8. August, am Amtsgericht Mannheim wegen fahrlässiger Körperverletzung und unerlaubten Waffenbesitzes zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Aus der Urteilsbegründung wird die vorsitzende Richterin zititert, dass einiges dafür spräche,  dass es sich um einen „fürchterlichen Unfall“ handelte. Im Zweifel für den Angeklagten.

Die Staatsanwaltschaft hatte dem Mann vorgeworfen, seine Lebensgefährtin im November letzten Jahres mit einer Schrotflinte lebensgefährlich verletzt zu haben (wir berichteten). Der Mann gab vor Gericht an, dass sich „der Schuss versehentlich gelöst“ habe, die verletzte Lebensgefährtin bestätigte dies. Auch Drogenkonsum soll am Tag des Bauchschusses bei dem zuletzt als Türsteher beschäftigten Mann eine Rolle gespielt haben. In Nachtschichten soll er Amphetamin zum Wachbleiben eingenommen haben und Haschisch zum Entspannen.

Das Paar ist nach wie vor zusammen und hat vor, zu heiraten.


Einen ausführlichen Bericht mit vielen Details aus der Verhandlung gibt es beim Mannheimer Morgen.

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