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Sozialministerium fördert Neubau am Universitätsklinikum

vlnr: Dekan Prof. Dr. med. Sergij Goerdt, Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer Prof. Dr. med. Frederik Wenz, Minister Manfred Lucha, Geschäftsführer Dr. Jörg Blattmann, Aufsichtsratsvorsitzender Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz | Foto: UMM
vlnr: Dekan Prof. Dr. med. Sergij Goerdt, Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer Prof. Dr. med. Frederik Wenz, Minister Manfred Lucha, Geschäftsführer Dr. Jörg Blattmann, Aufsichtsratsvorsitzender Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz | Foto: UMM

Fünf Millionen Euro Förderung vom Land erhält das städtische Klinikum für seinen Neubau auf dem eigenen Gelände.

Nach dem derzeitigen Stand der Planungen soll das neue Haus 2 voraussichtlich im Jahr 2024 fertig gestellt und bezugsfertig sein. „Der Baubeginn beziehungsweise der Beginn des Rückbaus des alten Hauses 2 ist aktuell für 2018 oder 2019 vorgesehen“, schreibt uns Pressesprecher Dirk Schuhmann auf Anfrage. Diese Zeitpläne seien jedoch noch sehr variabel, dienten nur als erster Anhaltspunkt und würden sich erst im weiteren Lauf der Planungen weiter konkretisieren.

Pressemitteilung der Universitätsmedizin Mannheim:

Einen Förderbescheid über fünf Millionen Euro hat Integrations- und Sozialminister Manfred Lucha der Universitätsmedizin Mannheim (UMM) übergeben. Mit dem Geld werden die Planungen für den Neubau von Haus 2 und dem damit verbundenen Teilabschnitt der „Neuen Mitte“ vorangetrieben. Dort sollen unter anderem hoch moderne Operationssäle, Intensivpflegeeinheiten und Krankenstationen entstehen.

„Das Konzept für den Neubau ist sehr überzeugend“, sagte Minister Lucha bei der Übergabe des Förderbescheids. „Mit Haus 2 und der ‚Neuen Mitte‘ ermöglichen wir den Ausbau der universitären Maximalversorgung für die Menschen in Mannheim und der Region. Insbesondere schaffen wir dringend benötigte Kapazitäten für die intensive Behandlung und Pflege von schwerkranken Patienten.“

Aktuell sind in dem Neubau 14 Operationssäle und zwei Säle für ambulante Eingriffe mit entsprechenden Aufwachräumen sowie das notwendige Technikgeschoss geplant. Gleichzeitig sollen acht Intensiv- und Intermediate-Care-Stationen mit rund 100 Betten sowie zehn Normalstationen mit etwa 380 Betten entstehen. Darüber hinaus ist im Erdgeschoss Raum vorgesehen für die Zentrale Notaufnahme und eine Aufnahmeeinheit für neue Patienten sowie die radiologische Diagnostik mit Computer- und Magnetresonanztomografen.

„Die Unterstützung für den dringend notwendigen Neubau in der Mitte des UMM-Campus zeigt, dass das Land Baden-Württemberg seine Verantwortung für die universitäre Medizin in Mannheim wahrnimmt“, bedankte sich Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz, der auch Vorsitzender des Aufsichtsrats der UMM ist. „Davon profitieren die Menschen direkt durch eine noch bessere medizinische Versorgung, aber auch indirekt durch eine Stärkung des Medizintechnik-Standorts Mannheim.“ In unmittelbarer Nähe der UMM entsteht aktuell der Mannheim Medical Technology Campus (MMT-Campus). Dort sind Flächen für Medizintechnikunternehmen sowie medizinische Forschung und Lehre vorgesehen.

Das alte Haus 2 stammt aus den 1970er Jahren und wurde seitdem mehrfach an den jeweils aktuellen Stand der Medizintechnik angepasst. Nun soll das Gebäude durch Neubauten ersetzt werden, die die Abläufe moderner universitärer Maximalversorgung optimal unterstützen. „Mit der ‚Neuen Mitte‘ können wir unsere Patienten deutlich effizienter versorgen als in den bisherigen historisch gewachsenen Baustrukturen“, betont UMM-Geschäftsführer Dr. Jörg Blattmann und ergänzt: „Weil wir zentrale Einheiten in der ‚Neuen Mitte‘ unseres Campus konzentrieren, verkürzen wir die Wege für unsere Mitarbeiter und Patienten und schaffen so die Basis für eine weiter optimierte Behandlung.“

Die aktuell freigegebenen Fördermittel des Landes Baden-Württemberg umfassen die erste Planungsrate für das neue Haus 2 und die „Neue Mitte“.

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