Vor dem Kassenhäuschen befindet sich nun ein Ticketautomat | Foto: Stadtpark Mannheim gGmbH
Seit dem 13. Mai gibt es am Herzogenriedpark einen Ticketautomaten. An den übrigen Eingängen bleibt der Ticketkauf vor Ort weiter unmöglich.
Die neuen Ticketautomaten der Stadtpark-Gesellschaft sind seit dem 13. Mai in Betrieb. Am Herzogenriedpark steht seitdem ein Automat am Eingang Jakob-Trumpfheller-Straße (in der Nähe von Turley und St. Bonifatius). An den übrigen Zugängen gibt es weiterhin keine Möglichkeit, spontan vor Ort ein Ticket zu kaufen.
Lange Wege zum einzigen Automaten
Wer an einem anderen Eingang ankommt, muss unter Umständen einmal um große Teile des Parks laufen, um den Automaten zu erreichen. Gerade für ältere Besucher*innen oder Menschen mit eingeschränkter Mobilität dürfte das problematisch sein. Der Automat befindet sich zudem nicht am Haupteingang oder am deutlich zentraleren Zugang bei der GBG-Halle, sondern an einem der weiter entfernten Eingänge.
Bereits Ende April hatte das Neckarstadtblog über die Situation am Herzogenriedpark berichtet. Zu diesem Zeitpunkt gab es dort kein Personal mehr für den Ticketverkauf vor Ort. Besucher*innen ohne Smartphone oder Internet konnten keine Eintrittskarten erwerben. (Anm. d. Red.: Wir bedauern die verspätete Veröffentlichung dieser Meldung. Auf die geplanten Automaten hatten wir bereits in unserem vorherigen Artikel zum Thema hingewiesen.)
Mehr Automaten im Luisenpark
Im Luisenpark wurden ebenfalls neue Automaten aufgestellt. Laut Stadtpark-Gesellschaft gibt es dort zwei Automaten am Haupteingang sowie einen weiteren am Zugang Fernmeldeturm. Zusätzlich wurde am oberen Gondoletta-Anleger bei der Festhalle Baumhain ein Automat für Gondoletta-Tickets angekündigt.
Die Bezahlung erfolgt ausschließlich bargeldlos per EC- oder Kreditkarte.
Kassen nur noch eingeschränkt besetzt
Personenbesetzte Kassen gibt es nur noch eingeschränkt. Am Haupteingang des Luisenparks bleiben sie zu bestimmten Zeiten sowie für Jahreskarten und Sondertickets erhalten.
Die Stadtpark-Gesellschaft begründet die Umstellung mit Sparzwängen. Geschäftsführer Michael Schnellbach erklärte, die weitgehende Automatisierung der Zugänge sei Teil eines Konsolidierungsprozesses. Man habe versucht, Einsparungen dort vorzunehmen, wo sie für Besucher*innen möglichst wenig spürbar seien.
An Tagen mit Großveranstaltungen sollen weiterhin Kassen besetzt werden, um den Einlass zu organisieren. Zudem verweist die Stadtpark-Gesellschaft auf das bestehende Online-Ticketing.
Physische Dauerkarten nur noch am Luisenpark
Wer online eine Dauerkarte kauft, wird nach dem Kauf dazu aufgefordert, sich beim ersten Besuch an der Kasse eine physische Karte ausgeben zu lassen. Das dürfte praktisch nur noch am Luisenpark möglich sein.
In der Praxis funktioniert der Zutritt derzeit allerdings offenbar auch dauerhaft mit der zunächst ausgestellten digitalen Dauerkarte als PDF.
Quellen: Pressemitteilung der Stadtpark Mannheim gGmbH, eigene Recherchen
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Seit dem 13. Mai gibt es am Herzogenriedpark einen Ticketautomaten. An den übrigen Eingängen bleibt der Ticketkauf vor Ort weiter unmöglich.
Die neuen Ticketautomaten der Stadtpark-Gesellschaft sind seit dem 13. Mai in Betrieb. Am Herzogenriedpark steht seitdem ein Automat am Eingang Jakob-Trumpfheller-Straße (in der Nähe von Turley und St. Bonifatius). An den übrigen Zugängen gibt es weiterhin keine Möglichkeit, spontan vor Ort ein Ticket zu kaufen.
Lange Wege zum einzigen Automaten
Wer an einem anderen Eingang ankommt, muss unter Umständen einmal um große Teile des Parks laufen, um den Automaten zu erreichen. Gerade für ältere Besucher*innen oder Menschen mit eingeschränkter Mobilität dürfte das problematisch sein. Der Automat befindet sich zudem nicht am Haupteingang oder am deutlich zentraleren Zugang bei der GBG-Halle, sondern an einem der weiter entfernten Eingänge.
Bereits Ende April hatte das Neckarstadtblog über die Situation am Herzogenriedpark berichtet. Zu diesem Zeitpunkt gab es dort kein Personal mehr für den Ticketverkauf vor Ort. Besucher*innen ohne Smartphone oder Internet konnten keine Eintrittskarten erwerben. (Anm. d. Red.: Wir bedauern die verspätete Veröffentlichung dieser Meldung. Auf die geplanten Automaten hatten wir bereits in unserem vorherigen Artikel zum Thema hingewiesen.)
Mehr Automaten im Luisenpark
Im Luisenpark wurden ebenfalls neue Automaten aufgestellt. Laut Stadtpark-Gesellschaft gibt es dort zwei Automaten am Haupteingang sowie einen weiteren am Zugang Fernmeldeturm. Zusätzlich wurde am oberen Gondoletta-Anleger bei der Festhalle Baumhain ein Automat für Gondoletta-Tickets angekündigt.
Die Bezahlung erfolgt ausschließlich bargeldlos per EC- oder Kreditkarte.
Kassen nur noch eingeschränkt besetzt
Personenbesetzte Kassen gibt es nur noch eingeschränkt. Am Haupteingang des Luisenparks bleiben sie zu bestimmten Zeiten sowie für Jahreskarten und Sondertickets erhalten.
Die Stadtpark-Gesellschaft begründet die Umstellung mit Sparzwängen. Geschäftsführer Michael Schnellbach erklärte, die weitgehende Automatisierung der Zugänge sei Teil eines Konsolidierungsprozesses. Man habe versucht, Einsparungen dort vorzunehmen, wo sie für Besucher*innen möglichst wenig spürbar seien.
An Tagen mit Großveranstaltungen sollen weiterhin Kassen besetzt werden, um den Einlass zu organisieren. Zudem verweist die Stadtpark-Gesellschaft auf das bestehende Online-Ticketing.
Physische Dauerkarten nur noch am Luisenpark
Wer online eine Dauerkarte kauft, wird nach dem Kauf dazu aufgefordert, sich beim ersten Besuch an der Kasse eine physische Karte ausgeben zu lassen. Das dürfte praktisch nur noch am Luisenpark möglich sein.
In der Praxis funktioniert der Zutritt derzeit allerdings offenbar auch dauerhaft mit der zunächst ausgestellten digitalen Dauerkarte als PDF.
Quellen: Pressemitteilung der Stadtpark Mannheim gGmbH, eigene Recherchen
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