Staatsanwaltschaft Mannheim (Symbolbild) | Foto: Alexander Kästel
Die Staatsanwaltschaft Mannheim hat Anklage gegen einen Polizeibeamten erhoben. Das Amtsgericht entscheidet nun über die Zulassung.
Die Staatsanwaltschaft Mannheim hat gegen einen Polizeibeamten des Polizeipräsidiums Mannheim Anklage zum Amtsgericht Mannheim erhoben. Sie wirft ihm Vergewaltigung in zwei tateinheitlichen Fällen vor.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft ging der Beamte am 8. Juni 2025 Hinweisen auf unerlaubte Prostitution in einem Mannheimer Hotel nach. Dabei kontrollierte er zwei Frauen. Den Ermittlungen zufolge wusste er zu diesem Zeitpunkt nicht, dass Unbekannte die beiden Frauen unter einem Vorwand nach Deutschland gelockt und zur Prostitution gezwungen haben sollen.
Während der Kontrolle soll der Beamte den beiden Frauen gesagt haben, sie müssten eine Strafe bezahlen. Als sie erwidert haben sollen, dazu nicht in der Lage zu sein, soll er erklärt haben, man könne das auch anders lösen.
Vorwürfe gegen den Beamten
Noch am selben Abend soll der Beamte die beiden Frauen außerhalb seiner Dienstzeit erneut aufgesucht haben. Laut Anklage soll er ihnen eine Geldstrafe oder eine Festnahme angedroht haben, falls sie seiner Aufforderung zum Geschlechtsverkehr nicht nachkämen. Aus Angst vor einer Strafverfolgung und einer Festnahme sollen die Frauen daraufhin dem Geschlechtsverkehr zugestimmt beziehungsweise ihn geduldet haben.
Später schilderten die beiden Frauen die Vorwürfe anderen Polizeibeamt_innen. Daraufhin leitete die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren ein. Nach Bekanntwerden der Vorwürfe leitete das Polizeipräsidium Mannheim ein Disziplinarverfahren ein und suspendierte den Beamten. Er befindet sich derzeit nicht im Dienst.
Das Amtsgericht Mannheim entscheidet nun über die Zulassung der Anklage.
Quelle: Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Mannheim und des Polizeipräsidiums Mannheim
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Die Staatsanwaltschaft Mannheim hat Anklage gegen einen Polizeibeamten erhoben. Das Amtsgericht entscheidet nun über die Zulassung.
Die Staatsanwaltschaft Mannheim hat gegen einen Polizeibeamten des Polizeipräsidiums Mannheim Anklage zum Amtsgericht Mannheim erhoben. Sie wirft ihm Vergewaltigung in zwei tateinheitlichen Fällen vor.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft ging der Beamte am 8. Juni 2025 Hinweisen auf unerlaubte Prostitution in einem Mannheimer Hotel nach. Dabei kontrollierte er zwei Frauen. Den Ermittlungen zufolge wusste er zu diesem Zeitpunkt nicht, dass Unbekannte die beiden Frauen unter einem Vorwand nach Deutschland gelockt und zur Prostitution gezwungen haben sollen.
Während der Kontrolle soll der Beamte den beiden Frauen gesagt haben, sie müssten eine Strafe bezahlen. Als sie erwidert haben sollen, dazu nicht in der Lage zu sein, soll er erklärt haben, man könne das auch anders lösen.
Vorwürfe gegen den Beamten
Noch am selben Abend soll der Beamte die beiden Frauen außerhalb seiner Dienstzeit erneut aufgesucht haben. Laut Anklage soll er ihnen eine Geldstrafe oder eine Festnahme angedroht haben, falls sie seiner Aufforderung zum Geschlechtsverkehr nicht nachkämen. Aus Angst vor einer Strafverfolgung und einer Festnahme sollen die Frauen daraufhin dem Geschlechtsverkehr zugestimmt beziehungsweise ihn geduldet haben.
Später schilderten die beiden Frauen die Vorwürfe anderen Polizeibeamt_innen. Daraufhin leitete die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren ein. Nach Bekanntwerden der Vorwürfe leitete das Polizeipräsidium Mannheim ein Disziplinarverfahren ein und suspendierte den Beamten. Er befindet sich derzeit nicht im Dienst.
Das Amtsgericht Mannheim entscheidet nun über die Zulassung der Anklage.
Quelle: Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Mannheim und des Polizeipräsidiums Mannheim
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