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Die Schatzsuche geht weiter – Uhlandschule ist dritte Sehstation

Ausgezeichnetes Schulgebäude | Foto: Stadt Mannheim
Ausgezeichnetes Schulgebäude | Foto: Stadt Mannheim

Mitteilung der Stadt Mannheim:

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Die ersten zwei baukulturellen Schätze sind mit den bekannten roten Betonwürfeln gekennzeichnet und sind gleichzeitig Vorboten auf den diesjährigen Mannheimer Baukulturpreis. Die nächste und nun dritte Sehstation ist die Uhlandschule in der Neckarstadt. Die unter Denkmalschutz stehende Grund- und Werkrealschule stufte die Jury als weiteren baukulturellen Schatz ein und kennzeichnete diesen mit dem roten Sitzwürfel.

Die Stadtverwaltung Mannheim beschloss 2008 die Erweiterung des Grund- und Werkrealschulbereichs der Uhlandschule zur Ganztagesschule. Die optionale Integration einer Kindertagesstätte in das architektonische Gesamtkonzept sollte planerisch berücksichtigt werden. Die Vernetzung der einzelnen Ganztagesbereiche untereinander und mit dem denkmalgeschützten ehrwürdigen Altbau, den Außenanlagen und der angrenzenden Quartiersumgebung sowie die damit einhergehende Schaffung einer neuen geschützten Mitte im Gesamtensemble wurde zum zentralen Entwurfsthema.

„Es ist ein neues, gut proportioniertes und qualitätsvolles Gesamtensemble aus der spannungsvollen Anordnung der Baukörper um einen geschützten Freiraum herum entstanden. Unter Beibehaltung des Baumbestandes und im Vis-à-Vis des denkmalgeschützten Altbaus stellt sich der Gebäudekomplex entzerrt und vernetzt zugleich dar und bietet viele Nutzungs- und Aufenthaltsmöglichkeiten aufgrund der sehr differenzierten Außenräume“, urteilte die Jury. „Auch im Inneren ist durch den collagenhaften Einsatz von Materialien und Lufträumen eine fröhliche und inspirierende Atmosphäre und Orientierung gegeben“, so die Jury weiter.

Dies ist ein weiteres Beispiel für besondere Architektur in Mannheim, die es zu entdecken gilt. Im Rahmen des Baukulturpreises des Baukompetenzzentrums der Stadt Mannheim wird auf solch außergewöhnliche Baukunst aufmerksam gemacht. Für jede Sehstation hat die Jury einen Begleittext geschrieben, der verdeutlichen soll, warum gerade diese Bauten besonders gelungen sind. Der Text wird auf der Sitzfläche des jeweiligen roten Betonwürfels zu lesen sein. Ebenso ist ein QR-Code geschaltet, mit dem per Handy direkt auf die städtische Website geleitet wird, um weitere Informationen zu dem Projekt zu erhalten.

Die nächsten Standorte werden immer einige Tage vor Aufstellung des Würfels auf der Internetseite der Stadt Mannheim unter www.mannheim.de/stadt-gestalten/baukultur und über einen Flyer bekannt gegeben. Am Ende der Aktion gibt es die Möglichkeit, das persönliche Lieblingsobjekt auszuwählen. Wie bereits in den vergangenen zwei Jahren, wird Ende des Jahres, wieder das Projekt mit den meisten Stimmen mit dem Mannheimer Baukulturpreis ausgezeichnet.

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