Hier geht’s zur Wahl (Symbolbild) | Foto: M. Schülke
Bei der Landtagswahl am 8. März dürfen in Mannheim erstmals auch 16-Jährige wählen. In beiden Wahlkreisen treten je zehn Personen an.
Am 8. März 2026 ist Landtagswahl in Baden-Württemberg. Gewählt wird in den beiden Wahlkreisen Mannheim I und Mannheim II. In beiden Wahlkreisen wurden je zehn Wahlvorschläge zugelassen. Demgegenüber stehen rund 200.000 Mannheimer*innen im Wählerverzeichnis. Unter ihnen sind in diesem Jahr erstmals auch Jugendliche ab 16 Jahren. Möglich macht das ein geändertes Wahlrecht, das zugleich eine zweite Stimme einführt – analog zur Bundestagswahl.
Zwei Stimmen bestimmen die Zusammensetzung des Landtags
Mit der Erststimme wird eine Kandidatin oder ein Kandidat im jeweiligen Wahlkreis direkt gewählt. Die Zweitstimme entscheidet über das Kräfteverhältnis der Parteien im Landtag und ist maßgeblich für die Sitzverteilung. Wer mit der Erststimme den Wahlkreis gewinnt, erhält in jedem Fall ein Mandat – unabhängig vom Zweitstimmenergebnis der Partei.
Durch die neue Gewichtung der Zweitstimme ist es möglich, dass mehr Abgeordnete aus Mannheim als bisher in den Landtag einziehen. Die Chancen hängen nun stärker vom landesweiten Listenplatz ab als vom Einzelergebnis im Wahlkreis.
Neue Regeln, neue Chancen
Sehr gute Aussichten haben die SPD-Kandidaten Stefan Fulst-Blei (Platz 7) und Boris Weirauch (Platz 11). Beide stehen weit oben auf der Landesliste ihrer Partei und dürften auch ohne Direktmandat in den Landtag einziehen. Grünen-Abgeordnete Elke Zimmer kandidiert auf Platz 17 – ein Mandat ist möglich, vor allem wenn ihre Partei weniger Direktmandate als bei der letzten Wahl erringt. Isabell Fuhrmann (DIE LINKE) steht auf Platz 9. Sollte ihre Partei die Fünf-Prozent-Hürde überspringen, hätte sie damit Chancen auf ein Mandat.
Die FDP-Kandidat*innen Katharina Kölbl (Platz 23) und Oskar Weiß (Platz 29) haben mit ihren Listenplätzen nur geringe Aussichten. Auch die CDU-Kandidat*innen Sengül Engelhorn (Platz 43) und Lennart Christ (Platz 23) stehen weit hinten auf der Liste. Für sie wäre ein Einzug nur über ein Direktmandat möglich.
Chris Rihm (GRÜNE) tritt im Mannheimer Norden an. Er ist zwar nicht über die Landesliste abgesichert, gilt in seinem Wahlkreis aber als etablierter und kampagnenstarker Kandidat – damit ist er keineswegs chancenlos. Er folgt auf Susanne Aschhoff, die dem Landtag bislang für die GRÜNEN angehörte und bei dieser Wahl nicht erneut kandidiert.
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Rüdiger Ernst kandidiert für die AfD auf Listenplatz 23. Sollte das derzeitige Umfragebild Bestand haben, könnte dieser Platz für den Einzug ins Parlament ausreichen. Bernhard Pepperl, ebenfalls für die AfD, steht hingegen nicht auf der Landesliste. Er kandidiert im Mannheimer Norden und kann nur über das Direktmandat in den Landtag einziehen – in einem Wahlkreis, in dem die AfD bei einer früheren Landtagswahl überraschend erfolgreich war.
Wahlbenachrichtigungen bis spätestens 15. Februar
Alle Wahlberechtigten erhalten bis zum 15. Februar eine Wahlbenachrichtigung. Die Stadt Mannheim bittet darum, Briefkästen korrekt zu beschriften, damit die Zustellung funktioniert. Wer keine Benachrichtigung erhält, soll sich umgehend beim Wahlbüro melden.
Briefwahl ab 2. Februar möglich
Die Briefwahlunterlagen können ab 2. Februar beantragt werden – entweder per Formular auf der Wahlbenachrichtigung, online unter www.mannheim.de/wahlen oder per QR-Code. Das Wahlbüro im Rathaus E 5 öffnet ebenfalls am 2. Februar. Es ist bis 27. Februar montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr geöffnet, donnerstags bis 18 Uhr. In der Woche vor der Wahl gelten verlängerte Öffnungszeiten bis 18 Uhr (Montag bis Donnerstag) bzw. bis 15 Uhr (Freitag). Die Telefonnummer für Rückfragen lautet 0621 293-9566.
Das Mannheimer Wahlbüro wird wieder als Lehrbetrieb von städtischen Auszubildenden geführt. Wahlempfehlungen gibt es dort keine – wohl aber Unterstützung bei allen organisatorischen Fragen.
Wahlinfo per App
Mit der Wahlinfo-App bietet die Stadt eine digitale Informationsquelle für alle Wahlberechtigten. Die Anwendung informiert über Fristen, Abläufe und Ergebnisse. Push-Nachrichten erinnern an wichtige Termine. Die App ist barrierearm und für Android sowie iOS verfügbar.
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Bei der Landtagswahl am 8. März dürfen in Mannheim erstmals auch 16-Jährige wählen. In beiden Wahlkreisen treten je zehn Personen an.
Am 8. März 2026 ist Landtagswahl in Baden-Württemberg. Gewählt wird in den beiden Wahlkreisen Mannheim I und Mannheim II. In beiden Wahlkreisen wurden je zehn Wahlvorschläge zugelassen. Demgegenüber stehen rund 200.000 Mannheimer*innen im Wählerverzeichnis. Unter ihnen sind in diesem Jahr erstmals auch Jugendliche ab 16 Jahren. Möglich macht das ein geändertes Wahlrecht, das zugleich eine zweite Stimme einführt – analog zur Bundestagswahl.
Zwei Stimmen bestimmen die Zusammensetzung des Landtags
Mit der Erststimme wird eine Kandidatin oder ein Kandidat im jeweiligen Wahlkreis direkt gewählt. Die Zweitstimme entscheidet über das Kräfteverhältnis der Parteien im Landtag und ist maßgeblich für die Sitzverteilung. Wer mit der Erststimme den Wahlkreis gewinnt, erhält in jedem Fall ein Mandat – unabhängig vom Zweitstimmenergebnis der Partei.
Durch die neue Gewichtung der Zweitstimme ist es möglich, dass mehr Abgeordnete aus Mannheim als bisher in den Landtag einziehen. Die Chancen hängen nun stärker vom landesweiten Listenplatz ab als vom Einzelergebnis im Wahlkreis.
Neue Regeln, neue Chancen
Sehr gute Aussichten haben die SPD-Kandidaten Stefan Fulst-Blei (Platz 7) und Boris Weirauch (Platz 11). Beide stehen weit oben auf der Landesliste ihrer Partei und dürften auch ohne Direktmandat in den Landtag einziehen. Grünen-Abgeordnete Elke Zimmer kandidiert auf Platz 17 – ein Mandat ist möglich, vor allem wenn ihre Partei weniger Direktmandate als bei der letzten Wahl erringt. Isabell Fuhrmann (DIE LINKE) steht auf Platz 9. Sollte ihre Partei die Fünf-Prozent-Hürde überspringen, hätte sie damit Chancen auf ein Mandat.
Die FDP-Kandidat*innen Katharina Kölbl (Platz 23) und Oskar Weiß (Platz 29) haben mit ihren Listenplätzen nur geringe Aussichten. Auch die CDU-Kandidat*innen Sengül Engelhorn (Platz 43) und Lennart Christ (Platz 23) stehen weit hinten auf der Liste. Für sie wäre ein Einzug nur über ein Direktmandat möglich.
Chris Rihm (GRÜNE) tritt im Mannheimer Norden an. Er ist zwar nicht über die Landesliste abgesichert, gilt in seinem Wahlkreis aber als etablierter und kampagnenstarker Kandidat – damit ist er keineswegs chancenlos. Er folgt auf Susanne Aschhoff, die dem Landtag bislang für die GRÜNEN angehörte und bei dieser Wahl nicht erneut kandidiert.
Rüdiger Ernst kandidiert für die AfD auf Listenplatz 23. Sollte das derzeitige Umfragebild Bestand haben, könnte dieser Platz für den Einzug ins Parlament ausreichen. Bernhard Pepperl, ebenfalls für die AfD, steht hingegen nicht auf der Landesliste. Er kandidiert im Mannheimer Norden und kann nur über das Direktmandat in den Landtag einziehen – in einem Wahlkreis, in dem die AfD bei einer früheren Landtagswahl überraschend erfolgreich war.
Wahlbenachrichtigungen bis spätestens 15. Februar
Alle Wahlberechtigten erhalten bis zum 15. Februar eine Wahlbenachrichtigung. Die Stadt Mannheim bittet darum, Briefkästen korrekt zu beschriften, damit die Zustellung funktioniert. Wer keine Benachrichtigung erhält, soll sich umgehend beim Wahlbüro melden.
Briefwahl ab 2. Februar möglich
Die Briefwahlunterlagen können ab 2. Februar beantragt werden – entweder per Formular auf der Wahlbenachrichtigung, online unter www.mannheim.de/wahlen oder per QR-Code. Das Wahlbüro im Rathaus E 5 öffnet ebenfalls am 2. Februar. Es ist bis 27. Februar montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr geöffnet, donnerstags bis 18 Uhr. In der Woche vor der Wahl gelten verlängerte Öffnungszeiten bis 18 Uhr (Montag bis Donnerstag) bzw. bis 15 Uhr (Freitag). Die Telefonnummer für Rückfragen lautet 0621 293-9566.
Das Mannheimer Wahlbüro wird wieder als Lehrbetrieb von städtischen Auszubildenden geführt. Wahlempfehlungen gibt es dort keine – wohl aber Unterstützung bei allen organisatorischen Fragen.
Wahlinfo per App
Mit der Wahlinfo-App bietet die Stadt eine digitale Informationsquelle für alle Wahlberechtigten. Die Anwendung informiert über Fristen, Abläufe und Ergebnisse. Push-Nachrichten erinnern an wichtige Termine. Die App ist barrierearm und für Android sowie iOS verfügbar.
Mehr Informationen zur Wahl unter: www.mannheim.de/wahlen
Quellen: Pressemitteilung der Stadt Mannheim, Mannheimer Morgen
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