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Bürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb im Dialog mit Eltern

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Bildungsbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb im Dialog mit Eltern | Foto: Stadt Mannheim

Mitteilung der Stadt Mannheim:

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Der stete Austausch mit den Eltern der Stadt ist Bildungsbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb ein großes Anliegen. Bereits 2011 begründete die Verwaltung dafür ein Veranstaltungsformat, dessen fünfte Ausgabe nun unter dem Titel „Im Dialog mit Eltern: Wie Sprachförderung gelingt“ zum Austausch in die Integrierte Gesamtschule Mannheim Herzogenried (IGMH) lud (Anm. d. Red.: Wir berichteten). „Der Dialog zwischen den Eltern und den Spitzen der Stadtverwaltung ist ein wichtiges Instrument der Bürgerteilhabe“, begrüßte Bildungsbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. „Sie sind die Experten für Ihr Kind und Ihre Meinung ist für das Handeln der Verwaltung von großer Bedeutung.“ Ausgehend von Schwerpunktthemen können Eltern so jährlich gemeinsam mit dem Bildungsdezernat diskutieren, neue Handlungsfelder erschließen und Fortschritte kritisch begleiten.

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Der „Markt der Möglichkeiten“ | Foto: Stadt Mannheim

Um sich dem Thema Sprachförderung zu nähern, hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf einem „Markt der Möglichkeiten“ zunächst Gelegenheit, sich einen Überblick über die vielfältigen städtischen Angebote von Stadtbibliothek, Musikschule, dem Fachbereich Tageseinrichtungen für Kinder, der Kindertagespflege und dem Fachbereich Gesundheit zu verschaffen. „Sprachförderung wird in Mannheim in vielfältiger Art und Weise angeboten“, erläuterte Dr. Freundlieb. „In sämtlichen Kindertageseinrichtungen findet Sprachbildung und -erziehung alltagsintegriert statt und kommt somit allen Kindern zugute.“ Zusätzlich gibt es Sprachförderprojekte wie „Sprachförderung für alle Kinder mit Zusatzbedarf“ (SPATZ), die „Offensive Frühe Chancen“ oder etwa „Bildung durch Sprache und Schrift“ (BiSS) in den Einrichtungen und Fortbildungen der pädagogischen Fachkräfte im Bereich Spracherziehung. „Im Rahmen der Einschulungsuntersuchung wird der Sprachtherapie- beziehungsweise der Sprachförderbedarf im vorletzten Kindergartenjahr untersucht“, unterstrich die zuständige Dezernentin den Erfolg der verschiedenen Maßnahmen. „Insgesamt zeigt sich deutlich, dass der Anteil der Kinder mit Sprachförder- und Therapiebedarf in den vergangen Jahren rückläufig ist und der Anteil der Kinder mit einem unauffälligen Sprachbefund auf inzwischen 87 Prozent gestiegen ist. Nun müssen wir gemeinsam herausfinden, wie wir auch noch die übrigen 13 Prozent erreichen, welche Maßnahmen besonders gut wirken und wie wir diese noch gezielter einsetzen können.“

Wissenschaftliche Impulse und individuelle Unterstützung

Mit einem Impulsvortrag über die Rolle der Eltern als Sprachvorbilder, den Wert einer zwei- oder mehrsprachigen Erziehung für den Spracherwerb und lebensnahen Anregungen, wie Eltern selbst unterstützen können, lieferte Prof. Dr. Havva Engin von der Fakultät für Erziehungswissenschaft der Pädagogischen Hochschule Heidelberg die wissenschaftliche Grundlage für die anschließende Diskussion. „Die Rahmenbedingungen, die wir als Stadt Mannheim bereitstellen, um Ihre Kinder kompetent zu fördern, ziehen Sie, liebe Eltern, als Lernbegleiter mit ein“, verwies Dr. Freundlieb unter anderem auch auf die letztjährige Veranstaltung zum Thema „Erziehungspartnerschaft“.

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Dr. Freundlieb in der Diskussionsrunde | Foto: Stadt Mannheim

Ein wichtiger Aspekt, wie die anschließende Diskussionsrunde zeigte. Und auch individuellen Fragestellungen konnte Abhilfe geschaffen werden: In persönlichen Gesprächen standen im Anschluss Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Unterstützung, Hilfe oder Klärung zur Verfügung. Nach einer Aufführung der Kinder des Kinderhauses Herzogenried und der gemeinsamen künstlerischen Auseinandersetzung über den Umgang mit Sprache im Sprechgesang von Rapper Jeremy Carr und dessen Schwester Jennifer, konnte die anregende Dialogveranstaltung in vielen Einzelgesprächen ausklingen. Bis zur nächsten Dialogveranstaltung im kommenden Jahr am Samstag, 25. Februar 2017.

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