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Centro Verde als besondere Baukultur nominiert

Centro Verde: Lange Zeit ein Ladenhüter, mit dem Betongold-Boom wurde die  städtische Wohnungsbaugesellschaft ihre Eigentumswohnungen doch noch los. Inzwischen wird es sogar für einen Baukulturpreis in Erwägung gezogen | Foto: quadratestadt-mannheim.de
Centro Verde: Lange Zeit ein Ladenhüter, mit dem Betongold-Boom wurde die städtische Wohnungsbaugesellschaft ihre Eigentumswohnungen doch noch los. Inzwischen wird es sogar für einen Baukulturpreis in Erwägung gezogen | Foto: quadratestadt-mannheim.de

Seit Donnerstag steht auf dem ehemaligen Gelände der Ludwig-Frank-Kaserne vor dem Herzen des Centro Verde ein roter Sitzwürfel.

Die roten Würfel

Alle zwei Wochen werden im Rahmen des Baukulturpreises 2016 rote Sitzwürfel als Sehstationen vor baukulturellen Schätzen Mannheims aufgestellt. Hiermit macht das Baukompetenzzentrum der Stadt Mannheim auf besonders gelungene Architektur aufmerksam. Die nächsten Standorte werden immer einige Tage vor Aufstellung des Würfels auf der Internetseite der Stadt Mannheim unter www.mannheim.de/stadt-gestalten/baukultur und über einen Flyer bekanntgegeben. Am Ende der Aktion gibt es die Möglichkeit, das persönliche Lieblingsobjekt auszuwählen. Wie bereits in den vergangenen Jahren, wird das Projekt mit den meisten Stimmen mit dem Mannheimer Baukulturpreis ausgezeichnet. (Quelle: Stadt Mannheim)

Pressemitteilung der Stadt Mannheim:

Das Neubaugebiet „Centro Verde“ bietet Immobilien für Menschen in allen Lebensphasen. Charakteristisch für das Centro Verde sind die hellen Gebäude, die ebenso südländisches Flair vermitteln, wie die kleinen Gassen, die zu den Häusern führen. „Die vielfältig nutzbare offene, grüne Mitte demonstriert eindrücklich die Bedeutung von Freiflächen für die Entwicklung eines hochwertigen und sozialen Wohnumfeldes“, urteilte die Jury. Bei den Immobilien wurde auf eine barrierearme sowie nachhaltige und ressourcenarme Bauweise geachtet. „Der gemeinsame Anger (i), von dem die Quartiersbewohner unmittelbar profitieren, schafft eine unverwechselbare Identität und eine angenehme Maßstäblichkeit. Schollenartige Teilräume zonieren die leicht modellierte Graslandschaft, die von Betonplatten analog zu Stegen gequert wird. Die Flankierung der durchfließenden Landschaft durch Baumreihungen schafft interessante Raumperspektiven“, so die Jury weiter.

Dies ist ein weiteres Beispiel für besondere Architektur in Mannheim, die es zu entdecken gilt. Für jede Sehstation hat die Jury einen Begleittext geschrieben, der verdeutlichen soll, warum gerade diese Bauten besonders gelungen sind. Der Text ist auf der Sitzfläche des jeweiligen roten Betonwürfels zu lesen. Ebenso ist ein QR-Code geschaltet, mit dem per Handy direkt auf die städtische Website geleitet wird, um weitere Informationen zu dem Projekt zu erhalten.

Im Jahr 2013 berichtete der Mannheimer Morgen im Zusammenhang mit der aktuellen Sehstation noch folgendes: „14 Häuser der städtischen Wohnungsbaugesellschaft GBG im Neubaugebiet Centro Verde müssen nach wenigen Jahren schon saniert werden“ und „Das Centro Verde in der Neckarstadt-Ost galt lange als Beispiel dafür, wie schwierig es ist, eine Konversionsfläche zu einem neuen, lebendigen Stück Stadt zu entwickeln.“

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