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Statt der angekündigten 250 Personen, feierten laut Polizeiangaben 400 Menschen das kurdische Frühlingsfest in der Neckarstadt.
Aber nicht nur Kurden feierten auf dem Alten Messplatz, auch einzelne Nicht-Kurden zeigten durch ihre Teilnahme am Newroz ihre Solidarität. Trotz der kritischen Lage in Afrin und Rojava verlief der Abend Beobachtern zufolge sehr diszipliniert und ruhig ab und hatte deutlichen Frühlingsfestcharakter.
Während das Newroz-Feuer auf dem Platz offiziell genehmigt war, forderte die Polizei die Feiernden auf, die mitgebrachten Fackeln aus Sicherheitsgründen (Brandgefahr) auszumachen.
Auf unsere Anfrage teilte uns ein Sprecher des Polizeipräsidiums mit, dass es am Rande der Veranstaltung zwei Personenkontrollen gegeben habe. Einem Auto- sowie einem Radfahrer wurden nach provokantem Zeigen des in Deutschland nicht verbotenen Wolfsgrußes (Grußform der Grauen Wölfe, einer Gruppe türkischer Rechtsextremisten) ein Platzverweis erteilt, dem diese auch Folge leisteten. Ansonsten habe es aus Sicht der Behörden keine Feindseligkeiten gegeben.
Hinweis: Wir waren nicht selbst vor Ort, haben aber vertrauenswürdige Quellen, die uns berichtet haben.
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