Anklage wegen Totschlags gegen Untermieter

Die Fratrelstraße in Neckarstadt-Ost | Foto: M. Schülke
Die Fratrelstraße in Neckarstadt-Ost | Foto: M. Schülke

Die Staatsanwaltschaft Mannheim hat gegen einen 23-jährigen Mann Anklage wegen Verdachts des Totschlags erhoben.

Der Fall soll vor dem Schwurgericht in Mannheim verhandelt werden. Der Angeschuldigte hat den Tatvorwurf laut Staatsanwaltschaft im Wesentlichen eingeräumt. Er befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft.

Der zunächst als wohnsitzlos geltende Angeschuldigte war in der Wohnung in der Neckarstadt-Ost Untermieter der 32-jährigen Frau. Als diese am Abend des 30.06.2017 – laut Erkenntnissen der Strafverfolgungsbehörden – den Angeschuldigten auf ausstehende Mietzahlungen ansprechen wollte, soll der alkoholisierte Mann sie in der Wohnung mit einem Küchenmesser angegriffen und ihr „mindestens 55 Messerstiche“ (Anm. d. Red.: die zuständige Staatsanwältin war für eine Rückfrage dies betreffend heute nicht mehr erreichbar, in einer früheren Presseinformation war jedoch von 59 Messerstichen die Rede) beigebracht haben. Die Frau verstarb infolge multipler Stichverletzungen noch in der Wohnung.

Unseren Informationen nach wurde zunächst wegen des dringenden Verdachts des Mordes ermittelt. Die Anklage lautet nun auf Totschlag.

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