Kurzmeldungen vom 26. September 2014

Kurze Meldungen und Presseschau zu den Themen: Oktobermess‘, Landeserstaufnahmestelle, Capitol, Theaterfestival Schwindelfrei, FAQ zum Thema Zuwanderung, Ärger um Gelbe Säcke, Urban Adventure Festival, Quartierpaten Neckarstadt-West, Quartiermanager Gabriel Höfle.

Kettenkarussell auf der Mannheimer Messe | Foto: Stadt Mannheim
Kettenkarussell auf der Mannheimer Messe | Foto: Stadt Mannheim

Oktobermess‘ öffnet wieder ihre Tore

Die Oktobermess‘ lädt vom 27. September bis 12. Oktober zu Spaß, Rummel und Action ein. Rund 250.000 Besucher werden auch in diesem Jahr wieder auf dem Neuen Messplatz am Herzogenriedpark erwartet, die es sich bei herzhaften Imbissen, einem kühlen Getränk und abwechslungsreichen Fahrgeschäften gut gehen lassen können.

Alle Informationen gibt es in der offiziellen Ankündigung auf der Webseite der Stadt Mannheim.


Die Rhein-Neckar-Zeitung findet ein „Ja, aber…“ zur Landeserstaufnahmestelle. Ich verstehe eher ein „Ja, und…“, denn dass Mannheim lieber eine Drehtür für neu ankommende Flüchtlinge sein möchte, statt sich neben der Südost-EU-Binneneinwanderung noch weitere bleibende Verpflichtungen aufzuhalsen, wurde ja mehrfach eindeutig ausgesprochen. Das „Aber“, das die Heidelberger Zeitung da herausliest, ist der Poker um Landesgelder für dringend benötigte Sanierungsarbeiten des Gebäudes in der Pyramindenstraße. Oder eben ein neues Gebäude, das an der B44 liegen soll – in der Untermühlaustraße?


In einem Portrait der „Hauschefin“ Kathrin Sauerbrey erklärt die RNZ, wer „im Capitol das Sagen“ hat.  Einige nette Anekdoten erzählt der Text über die 33-Jährige, die Thorsten Riehles Schwester im Job „beerbt“ hat.


Lisa Kauper hat wiederum für die RNZ einen kurzen Rückblick auf das Theaterfestival Schwindelfrei verfasst.


Ein aktualisiertes FAQ zum Thema Zuwanderung gab es mal wieder bei der RNZ.

Der städtische Fachbereichsleiter für Arbeit und Soziales, Hermann Genz, informierte jetzt den Fachausschuss des Gemeinderats über die Situation der Südosteuropäer.

Ein Zitat sollte noch hervorgehoben werden: „Die Menschen wollen arbeiten und suchen nach einer Perspektive.“


Vergeben und vergessen sind die Sünden des holprigen Anfangs bei Stadtverwaltung und Abfallwirtschaft, wenn sie darauf hinweisen, dass die Firma Knettenbrech+Gurdulic zu Recht  keine Gelben Säcke mehr an den Recyclinghöfen annimmt. Ob es gerecht ist, dass diejenigen, die ihren Verpackungsmüll dort  ordnungsgemäß abgegeben haben, nun unter ein paar schwarzen Schafen leiden müssen, und ob die Abholung durch die Firma Knettenbrech+Gurdulic in den Quartieren inzwischen einwandfrei funktioniert, wird mit keinem Wort erwähnt.


Der Nachbericht zum „Urban Adventure Festival“ im städtischen Konversionsblog liest sich leider wie von der Vorankündigung abgeschrieben und in die Vergangenheit versetzt. Ein mageres Foto (Direktlink) gibt es von der Veranstaltung. Da hätten sie mal die GUSTAVs ranlassen sollen!


Apropos GUSTAVs: 13 (!!) neue Einträge gab es in deren Blog „heimaten bewegen“ zum Schwindelfrei.


Neues von dem Quartierpaten Neckarstadt-West:

Jetzt haben wir außer der Verteilung der Mülleimer, auch noch eine Putzparty auf dem Platz vor dem Kinderhaus Kleine Riedstraße (i) geplant.

Allerdings wurde der Termin verschoben und steht noch nicht fest.


Noch einmal die Quartierpaten:

Dass man mit dem nötigen Einsatz etwas bewirken kann, hat einmal wieder unser Quartiersmanager Gabriel Höfle gezeigt (Anm. d. Red.: Link zum Mannheimer Morgen). Wenn auch Sie etwas bewirken wollen, in der Neckarstadt-West stehen hier etliche Mikronetzwerke zur Verfügung. Über die Bepflanzung von Baumscheiben, Putzaktionen bis hin zum Kiezbrunch. Seien Sie dabei, machen Sie mit!


Eben jener Quartiermanager Gabriel Höfle äußert bei Facebook seine Gedanken zum Bildungsdialog der Neckarstadt-West (wir berichteten):

Ein interessanter Gedankenaustausch beim heutigen Treffen des Netzwerks Kinder und Jugend zum Bürgerdialog „Wir in der Neckarstadt-West“. Ich halte für mich fest, dass die Themenauswahl für die einzelnen Gesprächsrunden als auch die Möglichkeit die Ergebnisse direkt dem Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz besprechen zu können als besonders positiv hervorgehoben wurde. Ebenfalls positiv wahrgenommen wurde die sehr hohe Anzahl an Teilnehmer*innen mit Migrationshintergrund.

Wie üblich bei derartig erfolgreichen Veranstaltungen wurde die Dauer der einzelnen Workshops als zu kurz empfunden um alle Punkte abschließend diskutieren zu können. Doch selbst in dieser Aussage versteckt sich die hohe Wertschätzung dieses Dialogprozesses, der sicherlich noch nicht abgeschlossen ist.

Somit verbleibt mir dem VHW und unserem OB Peter Kurz als Initiatoren des Projekts zu diesem Erfolg zu gratulieren.

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