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LEA-Razzia: Fünf weitere Verdächtige in Haft

Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Mannheim und des Polizeipräsidiums Mannheim:

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Am Montag, den 11. Mai 2015 durchsuchte die Kriminalpolizeidirektion Heidelberg mit einem Großaufgebot, darunter Spezialkräften des Polizeipräsidiums Einsatz, die Landeserstaufnahmestelle (LEA) für Asylbewerber in der Pyramidenstraße in Mannheim.

Darüber hinaus wurden weitere 24 Wohnheime in Heidelberg, dem Rhein-Neckar-Kreis (Hemsbach, Sinsheim, Wiesloch und Spechbach) und in Künzelsau, Reutlingen, Nagold, Karlsruhe, Eppingen, Backnang, Bad Saulgau, Villingen-Schwenningen, Tuttlingen, Lahr, Offenburg, Dornstadt, Tauberbischofsheim und Böblingen zeitgleich durchsucht.

Die Staatsanwaltschaft Mannheim hatte Haftbefehle gegen 23 Männer im Alter zwischen 18 und 39 Jahren erwirkt, da sie im dringenden Verdacht stehen, in Mannheim gewerbsmäßig mit Rauschgift gehandelt zu haben. Zunächst konnten nur 19 Haftbefehle vollstreckt werden; vier Verdächtige wurden nicht in ihren Wohnungen angetroffen und befanden sich auf der Flucht.

Im Rahmen der weiteren Fahndung, wurden alle vier Verdächtigen im Laufe der darauffolgenden Tage an ihren Wohnorten festgenommen und in verschiedenen Justizvollzugsanstalten eingeliefert.

Darüber hinaus wurde bereits am Durchsuchungstag ein weiterer Verdächtiger in der LEA Mannheim festgenommen, da er ebenfalls im dringenden Verdacht steht, gewerbsmäßig mit Rauschgift gehandelt zu haben. In seinem Zimmer wurden Drogen und vermeintliches Deal-Geld aufgefunden. Am darauffolgenden Tag wurde er ebenfalls dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ. Ein Verdächtiger, der in Tauberbischofsheim festgenommen worden war, wurde nach seiner erkennungsdienstlichen Behandlungen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Insgesamt wurden bei der Durchsuchung in Mannheim mehrere hundert Gramm Marihuana aufgefunden und sichergestellt. Derzeit sind die Ermittler unter anderem mit der Zuordnung der Drogen beschäftigt. Zudem wurden auch Drogen an mehreren auswärtigen Durchsuchungsorten sichergestellt. Eine genaue Auflistung und Zuordnung steht noch aus.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mannheim und der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg dauern an.

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