Flüchtlinge mittlerweile gute Nachbarn geworden

Vor dem Beginn des Rundgangs durch die LEA: Manfred Beuchert, Edwin Schweizer, Adelheid Weiss, Christian Kirchgässner und Christian Stalf (v.l.n.r.) | Foto: KPV Mannheim
Vor dem Beginn des Rundgangs durch die LEA: Manfred Beuchert, Edwin Schweizer, Adelheid Weiss, Christian Kirchgässner und Christian Stalf (v.l.n.r.) | Foto: KPV Mannheim

Die Kommunalpolitische Vereinigung der CDU informierte sich über Angebote für Flüchtlinge und besichtigte die Landeserstaufnahmestelle.

Pressemitteilung der KPV Mannheim:

Durch verschiedene politische Maßnahmen, unter anderem das europäisch-türkische Abkommen, sinken die Zugangszahlen von Flüchtlingen nach Deutschland. Die Kommunalpolitische Vereinigung (KPV) der CDU Mannheim informierte sich nun in der vorläufigen Landeserstaufnahmestelle (LEA) in der Neckarstadt-West über die Auswirkungen dieser Politik auf die Stadt. Nach einem Gespräch mit Vertretern der LEA besichtigten die KPV-Mitglieder auch das Gelände und erkundigten sich nach den Angeboten für die Flüchtlinge.

In der LEA sind derzeit 160 Flüchtlinge beheimatet, insgesamt bringt Mannheim 800 Personen vorläufig unter. „In Karlsruhe kommen täglich 100 Flüchtlinge an, die unter anderem an das Registrierzentrum nach Heidelberg und zu uns weitergeleitet werden“, berichtete Manfred Beuchert, Leitender Polizeidirektor der LEA in der Neckarstadt-West. Die integrationspolitische Sprecherin der CDU-Gemeinderatsfraktion, Adelheid Weiss, interessierte sich während des Rundgangs für die medizinische Versorgung der Flüchtlinge. „Unser Gesundheitsdienstleister bietet eine 7-Tage-Sprechstunde. Außerdem ist das Mannheimer ZI für psychische Krankheiten in der LEA mit Beratung vertreten“, erläuterte Joachim Cavallaro vom Regierungspräsidium Karlsruhe. Besonders gelobt werde auch die interkulturelle Vermittlung von Regeln und Werten in Deutschland, ergänzte er.

Der KPV-Kreisvorsitzende Christian Stalf besuchte die LEA im letzten Jahr mehrmals, unter anderem mit OB-Kandidat Peter Rosenberger und der CDU-Generalsekretärin Katrin Schütz. „Damals waren noch deutlich mehr als 600 Flüchtlinge in der LEA untergebracht. Im Vergleich dazu ist es heute deutlich ruhiger hier“, beobachtete er. Die Mitglieder der KPV Mannheim bekamen während des Rundgangs einen guten Eindruck von der vorläufigen LEA. „Wir haben den Eindruck, dass das Team gut aufgestellt ist und auch größere Flüchtlingszahlen aufnehmen und bewältigen kann, wenn dies erneut soweit sein sollte. Die LEA ist mittlerweile auch ein guter Nachbar für die angrenzenden Stadtteile wie die Neckarstadt-West geworden“, sagte Christian Stalf. Die KPV Mannheim wird sich in diese Jahr mit weiteren politischen Themen rund um die Integration beschäftigen.

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