Zehn Tage lang Design zum Anschauen und Erleben in der Multihalle

Dr. Peter Kurz bei der Eröffnung in der Multihalle | Foto: Uncover Mannheim, Thomas Bergbold
Dr. Peter Kurz bei der Eröffnung in der Multihalle | Foto: Uncover Mannheim, Thomas Bergbold

Die Multihalle beherbergt ab dem 2. Juni für zehn Tage ein Designfest mit Formschau und Veranstaltungen. Schirmherr ist der Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz.

Pressemitteilung der Stadt Mannheim:

„Design ist heute weit mehr als Ästhetik. Gestaltung hilft bei der Lösung von gesellschaftlichen Fragen und hat das Potenzial, unser Leben zu revolutionieren. Ebenso nutzen immer mehr Unternehmen Design als Hebel für ökonomischen Erfolg“, so Frank Zumbruch, Leiter der Creative Commission Mannheim. Das Designzentrum Rhein-Neckar e.V. veranstaltet das UNCOVER-Designfest zusammen mit der Creative Commission. Sponsoren und ein Team vorwiegend Ehrenamtlicher ermöglichen diese Plattform zur Kollaboration und zum Austausch für und mit Designern. Offizieller Start des Designfestes war am 2. Juni in der Multihalle.

Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz eröffnete als Schirmherr das Festival. „UNCOVER wird dazu beitragen, dass Mannheim als Designstandort besser wahrgenommen wird. Seit 15 Jahren gilt Mannheim als Vorreiter und Best-Practice-Beispiel für eine konsequente kreativwirtschaftliche Strategie, die mit dem städtisch kuratierten Startup-Ökosystem verbunden wurde“, so Kurz.

An diesem Abend eröffnete auch die UNCOVER-Formschau. Die Ausstellung zeigt die nominierten Arbeiten des internationalen Designwettbewerbs zum Thema Revolution. Warum man Designer als Revolutionäre verstehen kann, erläuterte der Architekt und Designtheoretiker Prof. Dr. Friedrich von Borries in seinem Eröffnungsvortrag. „Ich glaube, dass wir zurzeit in einer Phase sind, in der es um Veränderungsprozesse geht, bei denen Design als gestaltende Disziplin ganz wesentliche Beiträge leisten kann. Die Aufgabe von Designern ist das Gestalten und Entwerfen von Prozessen und Situationen. Produktiv zu gesellschaftlichen Veränderungen beizutragen – das kann und muss Design.“

Davon geben die nominierten Arbeiten in der Formschau Zeugnis. Die Exponate reichen von einem im 3D-Drucker gedruckten Fahrzeug, einer App zum kostenlosen Nahverkehr und der Frage der Mobilität der Zukunft, über Integration durch Design und Digitalisierung in einem Flüchtlingslager in Griechenland bis hin zur Installation einer künstlichen Gebärmutter und ethischen Fragen zu den Möglichkeiten und Grenzen von Biologie und Technologie. Konkretes und Utopisches zur Stadt der Zukunft wie Artefakte von technischen Pflanzen oder eine soziale Bank versammeln sich neben Getränkeflaschen mit Etiketten in Gebärdensprache, nachhaltiger Mode aus Pilzen und Prothesen der Zukunft.

Die Formschau ist geöffnet werktags von 10 bis 18 Uhr, am Wochenende von 12 bis 18 Uhr bzw. während der Veranstaltungen.

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