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Heute sah es beinahe so aus, als ob sich im Fall des komplett eingehüllten Hauses in der Kobellstraße 19-21 etwas Wesentliches tun würde.
Bereits am späten Nachmittag haben die Arbeiter der Firma Wittemaier Bau GmbH die Arbeiten jedoch wieder eingestellt.
Am 30.4. hatte Grünen-Stadtrat Gerhard Fontagnier bei Facebook die Erfolgsmeldung verkündet: „Die Bauaufsicht war nach der Eingabe im Ausschuss in der Kobellstraße 19. Die Plane kommt nun endlich in 14 Tagen weg.“ Der Stichtag wäre heute gewesen und tatsächlich wurden mehrere Planen entfernt, vor allem ganz unten und ganz oben. Doch zwei Stunden später ist die Hoffnung verflogen.
Bereits Ende April war den verbleibenden Bewohnern ein Schreiben des Vermieters ins Haus geflattert, in dem weitere Arbeiten an der Fassade für den 19.5. angekündigt werden. Die Fenster und Rollläden sollen dafür fast ganztägig geschlossen bleiben und natürlich muss aus Sicherheitsgründen auch die Plane zu diesem Zeitpunkt noch hängen. Es bleibt spannend, denn aufgrund des beobachteten Arbeitstempos der Baufirma, ist nicht davon auszugehen, dass die abschließenden Reinigungsarbeiten an der Fassade und der Gerüstabbau innerhalb eines Arbeitstages bewältigt werden.
Seit fast einem Jahr leben die Bewohner des Hauses im Zwielicht unter der Plane. Die Hälfte der Mieter hat bereits dem Sanierungsterror klein beigegeben und wurde erfolgreich vertrieben.
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